Stedorfer Gebäude von 1846 wechselt auf das Kulturgut Ehmken Hoff

Scheune zieht bald um

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Diese schmucke Stedorfer Scheune soll demnächst auf das Kulturgut Ehmken Hoff umziehen.

Dörverden - Ein neues Schmuckstück wird bald das Kulturgut Ehmken Hoff bereichern. Die Verantwortlichen bereiten den Umzug eines weiteren historischen Gebäudes auf das Gelände im Ortskern von Dörverden vor.

Die Gesamtkonzeption für das Areal Kulturgut Ehmken Hoff der H.F.-Wiebe-Stiftung Dörverden sieht für das Gelände auch die Aufstellung eines Speichers und einer Scheune vor. „Während die Suche nach einem Speicher, für den man dann auch die Genehmigung zum Umsetzen bekommt, bisher nicht erfolgreich war, konnte für die Scheune nunmehr eine Lösung gefunden werden“, berichtet Eva Meinken, Pressesprecherin des Ehmken-Hoff-Vereins.

Die auf dem Grundstück Buschmeyer-Straße 8 in Stedorf stehende Scheune wird von deren Besitzern Laura Meyer-Gieschen und Fritz Meyer aufgegeben. Es handelt sich bei dem Gebäude um eine (nach Balkeninschrift) im Jahr 1846 errichtete Querdurchfahrtsscheune mit integriertem Wagenschauer. Laut Höfeliste des Amtes Westen war die Scheune Bestandteil des Hofes Nr. 19 Buschmeiers Stedorf, dessen Anwesen der vorbeiführenden Straße somit den Namen gegeben hat. Laut Höfeliste standen auf dem Grundstück neben dem Wohnhaus zwei Scheunen, ein Backhaus, ein Speicher und ein Stall.

In einer Brandkassenmeldung von 1920 sind auf dem Grundstück nur noch die Scheune und der Speicher aufgeführt, was wohl bedeutet, dass es die Hofstelle schon 1920 nicht mehr gab.

1934 wurde in ein Drittel der Scheunen-Grundfläche eine Wohnung eingebaut, die bis in die 60er-Jahre bewohnt war, danach diente sie als Lager und Werkstatt.

Weitere Informationen sind im Internet unter: www.schaapskopp.de/doerverden/Hoefe/Stedorf nachzulesen. Der Hof hat im Index die Nummer 19.

Die Scheune soll nunmehr nach und nach überwiegend in Eigenleistung von Mitgliedern des Vereins Ehmken Hoff abgebaut werden. Neben dem Eichenfachwerk sollen brauchbare Mauerziegel und Tondachpfannen zum Wiederaufbau genutzt werden.

Über weitere Unterstützer beim Abbau würden sich die Akteure freuen. Arbeitseinsätze können mit Helmut Gerbes, Telefon 04234/1431, oder Friedrich Röhrs, 04234/711, abgesprochen werden.

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