Grünes Licht für Photovoltaikanlage

Statkraft will auch Sonne nutzen

Um diese Fläche am Wasserkraftwerk geht es. - Foto: Niemann

Dörverden - Die Signale aus dem Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt der Gemeinde Dörverden hinsichtlich der Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage beim Wasserkraftwerk Dörverden sind deutlich: Mit einem einstimmigen Ja sprachen sich am Dienstagnachmittag die Mitglieder des Gremiums nach Abwägung einiger weniger Bedenken für das Vorhaben von Statkraft aus.

Sie zeigten sich bereit, die gesetzlichen Voraussetzungen, wie die Änderung des Flächennutzungsplanes oder die Einleitung einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, zu schaffen.

„Dem Vorhaben steht nach meiner Auffassung nichts im Weg“, erklärte auch Bürgermeister Alexander von Seggern, nachdem Susanne Spille vom gleichnamigen Planungsbüro den Anwesenden die ersten Entwürfe vorgestellt hatte. Konkret geht es um eine vor dem Wasserkraftwerk gelegene Freifläche, auf der sich bis vor wenigen Jahren ein Umspannwerk befand. 

Diese soll nun zur „Sonderbaufläche für erneuerbare Energien“ werden, wo Statkraft eine Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten und betreiben will. Die geplante Jahresleistung liegt bei 719 516 Kilowattstunden Strom, mit dem jährlich rund 180 Haushalte versorgt werden könnten. Die Konversionsfläche im Geltungsbereich des Bebauungsplans beträgt 1,1 Hektar, die mit 2700 Modultischen überbaut werden soll. Ihre maximale Höhe gab Spille mit 3,50 Meter an. Für den Artenschutz sah die Planerin keinerlei Probleme. „Rund um die Anlage ist eine Zauneinfriedung in zwei Meter Höhe mit 15 Zentimeter Bodenfreiheit für Kleintiere geplant.“

Zuvor hatte Bürgermeister Alexander von Seggern die Anwesenden über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde und über Beschlüsse des Verwaltungsausschusses informiert. Dabei ging er auf diverse Reparaturmaßnahmen an Gemeindestraßen in Dörverden, Barme und in Stedorf ein und informierte über ein aktuelles Projekt der niedersächsischen Fachbehörde NLWKN zur Bestandserhebung. Außerdem gab von Seggern ein Statement zu aktuellen Veränderungen in der Klärschlammverordnung ab und verwies auf vorbereitende Arbeiten in Stedebergen für den Bau einer Schranke als Absperrmaßnahme für den motorisierten Verkehr zum Landwehrsee. - nie

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