Glampingplatz geplant

Ferienpark am Landwehrsee: Erster Spatenstich für Musterhaus

Auf der dem See gegenüberliegenden Tageswiese werden zunächst zwölf Ferienhäuser errichtet.
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Auf der dem See gegenüberliegenden Tageswiese werden zunächst zwölf Ferienhäuser errichtet.

Spatenstich für den Ferienpark am Landwehrsee in Stedebergen. Endlich geht es los. Erst ein Musterhaus, und dann folgen Zug um Zug weitere Neubauten. Auch ein Glampingplatz soll entstehen.

Dörverden – Der Ferienpark am Landwehrsee ist seit Jahren geplant. Immer wieder gab es Verzögerungen und bürokratische Hürden. Doch jetzt geht es endlich los. Noch in dieser Woche soll der erste Spatenstich für den Bau eines Musterhauses getan werden.

Stedebergen: Urlauben inmitten der Natur und teils sogar mit Seeblick

Urlauben inmitten der Natur und teils sogar mit Seeblick: Diese Idee hatte Peter Vreys, der in den Niederlanden erfolgreich den Ferienpark Wervershoof betreibt, bereits vor annähernd zehn Jahren. Bloß umsetzen konnte er sie bislang noch nicht. Nun darf er loslegen.

Zuächst wird ein Musterhaus auf der Anlage gebaut.

„Auf der einstigen Tageswiese werden wir das erste von insgesamt zwölf Ferienhäusern als Musterhaus bauen“, so Vreys, der in der vergangenen Woche auf dem Weg in den Urlaub einen Zwischenstopp in Stedebergen eingelegt hat. Er wolle aber nur mal gucken, betonte er, da er sein ehrgeiziges Projekt und die Geschäftsführung der Landwehrsee GmbH inzwischen in die Hände seiner Söhne Christian und Michael gelegt habe. Er sei nur noch die graue Eminenz im Hintergrund.

Langjährige Verhandlungen mit sämtlichen beteiligten Behörden eine Odyssee

Ein bisschen hadert Vreys mit dem Verlauf des Stedeberger Projektes. „Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und war des Vorhabens müde“, erzählt er und erinnert noch einmal an die langjährigen Verhandlungen mit sämtlichen beteiligten Behörden, die er als wahre Odyssee beschreibt. „Die Verwaltungsarbeit war enorm. Hinzu kamen der Bürgermeisterwechsel in der Gemeinde Dörverden, Probleme mit der Infrastruktur, die Forderung und das Einholen von Gutachten. Als das Projekt nach zähem Verlauf endlich erneut an Schwung gewann, folgte Corona.“

Doch jetzt, so Vreys hoffnungsvoll, scheine alles klar und er sehe viel Licht am Ende des Tunnels. Im ersten Bauabschnitt werden auf einer Grundstücksgröße von jeweils etwa 230 Quadratmetern ein Dutzend 1,5-geschossige Häuser in Massivbauweise entstehen. „Gebaut werden zwei Haustypen mit einer Wohnfläche von circa 82 Quadratmetern“, sagt Vreys. So könnten bei Variante I Erd- und Obergeschoss als getrennte Einheiten genutzt werden, sodass sich das Ferienhaus durch die Vermietung zweier kleiner Appartements auch als Familiengenerationenhaus eigne. Die Variante II sei großzügiger konzipiert und biete bei gleicher Grundfläche eine großzügige Aufteilung mit Wohnraum mit integrierter Küche, Gäste-WC, Abstell- und Versorgungsraum im Erdgeschoss sowie mit zwei Schlafzimmern mit Bad und Ankleide im Obergeschoss. Zum Preis der Häuser wollte Vreys noch keine Angaben machen, nur dass die Vermarktung voraussichtlich ab September starte. „Es geht zwar voran, aber das Projekt steckt immer noch in der Startphase“, gab er zu bedenken.

Weitere Pläne am Landwehrsee: Verwaltungsgebäudes und Restaurants mit Außenterrasse

Vreys wäre nicht Vreys, wenn er nicht bereits über diese Projektphase hinausblicken würde. „Danach folgt der Bau eines Verwaltungsgebäudes und Restaurants mit Außenterrasse direkt am See. Das wird sicher sehr schön. Danach werden voraussichtlich in zwei Jahren in einem weiteren Bauabschnitt 85 Häuser folgen, mit einem Rundum-Sorglos-Paket für Hausbesitzer und Gäste durch eine Verwaltung direkt vor Ort.“

Doch damit nicht genug. Wie Anja Gooßens von der gleichnamigen Immobilienverwaltung in Düren ergänzt, wolle die Landwehr GmbH nachfolgend noch rund 50 Plätze für glamouröses Camping – dem sogenannten Glamping errichten – sowie kleinere Ferienhütten im Stil von Tiny-Häusern bauen. „Ich denke, dass das Projekt in drei bis fünf Jahren abgeschlossen sein wird“, so Gooßens, die den Verkaufsstart für die ersten Häuser frühestens ab September in Aussicht stellt. „Es wird nichts übers Knie gebrochen, da die komplette Umsetzung in kleinen Schritten erfolgt. Es ist den Beteiligten eine Herzensangelegenheit, eine kleine, private Ferienanlage zu errichten, die moderne, energieeffiziente Architektur mit einer hoher Wohnqualität verbindet“, so Gooßens.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0173/28 20 174.  

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