Solarpark im Gewerbegebiet Brocksfeld in Dörverden / Strom für 1200 Privathaushalte

Insgesamt 18264 Photovoltaikmodule

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Insgesamt 7600 Pfosten werden zurzeit in die Erde gerammt.

Dörverden - Im Gewerbegebiet Brocksfeld in Dörverden wird bald Strom aus Sonnenenergie produziert. Dort errichtet die Hallesche Solarinvest gegenwärtig auf rund 30 000 Quadratmetern eine 4,7 MWp-Photovoltaik-Anlage. Der Solarpark entsteht nur einen Steinwurf von der Tennisanlage des TC Dörverden entfernt, auf einer insgesamt sechs Hektar großen Gewerbefläche. Mit 761 Solartischen wird jedoch nur etwa die Hälfte des Areals verbaut.

Der Zeitplan für den Aufbau ist eng, denn aufgrund der Fördermodalitäten für Gewerbegebiete müssen sämtliche Arbeiten bis Ende August abgeschlossen sein. Anfang der vergangenen Woche haben zunächst die Rammarbeiten für die 7600 Pfosten begonnen. Mit der Planung ist das Architekturbüro Wässerling + Lüdke aus Erfurt betraut, das zusammen mit Partnerunternehmen bereits zahlreiche Vorhaben dieser Art realisiert hat und das auch für den Solarpark Stedebergen verantwortlich zeichnet. Im September, so Planer Christian Lüdke, werde die Anlage dann voraussichtlich in Betrieb gehen und eine Leistung von 4,7 Megawattpik liefern, was einer Jahresproduktion von rund 4,7 Millionen Kilowattstunden entspricht und ausreichend ist, um 1200 Privathaushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Insgesamt, so Lüdke, würden für die Anlage neben der Übergabestation 18264 Solarmodule sowie drei Wechselrichter verbaut, die den Solarstrom in netztauglichen Wechselstrom umwandelten. Lüdke: „Insgesamt werden 18264 Photovoltaikmodule mit einem Neigungswinkel von 15 Grad installiert. Die Höhe wird maximal 1,80 Meter betragen. Ein bodennahes Solarfeld, wie wir es in Stedebergen realisieren, ist an diesem Standort leider nicht möglich.“

Versiegelt wird allerdings weniger als ein Prozent des Areals. Rund um die Fläche werden zeitnah eine Weißdornhecke und Apfelbäume gepflanzt. Außerdem wird zwischen den Modulen Gras angesät. Abschließend weist Lüdke noch auf einen weiteren ökologischen Aspekt hin: „Es ist davon auszugehen, dass der Umwelt durch das Projekt jährlich rund 1500 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe aus konventionellen Kraftwerken erspart bleiben.“ Darüber hinaus hat auch die Gemeinde einen Nutzen, indem jährlich Gewerbesteuereinnahmen von rund 250000 Euro winken.

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