Sehenswerte Ausstellung „Nordlicht in Aquarell und Acryl“: Antje Fesl zeigt aufregende Natureindrücke auf Leinwand

Kein Sommerloch in der Dörverdener Kunstszene

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Antje Fesl bei der Eröffnung, hier mit dem Gerhard Meyer und Hanna Neumann (v.l.).

Dörverden - Von einem Sommerloch kann, zumindest in der Dörverdener Kunstszene, keine Rede sein. Auf dem Kulturgut Ehmken Hoff wurde am Sonntag die Ausstellung „Nordlicht in Aquarell und Acryl“ mit Bildern der Künstlerin Antje Fesl eröffnet.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Gerhard Meyer stellte Laudatorin Hanna Neumann den zahlreichen Besuchern der Vernissage die Künstlerin und ihre Werke vor. „Ich bin beeindruckt, wie du dich in relativ kurzer Zeit entwickelt hast”, so die pensionierte Gymnasiallehrerin, die den künstlerischen Werdegang von Fesl mit Interesse beobachtet.

Trotz des unbestrittenen künstlerischen Talents ist die Malerei für die selbständige Augenoptiker-Meisterin nur ein Hobby und einer erst 2010 neu entfachten einstigen Kinder- und Jugendleidenschaft geschuldet. Acryl und Aquarell sind das bevorzugte Mittel, mit dem Fesl die überwiegend aus der Natur entnommenen Motive auf die Leinwand bannt. Eindrücke, die sie mit Pinsel und Farbe ebenso kraftvoll, stark und farbintensiv wie sensibel interpretiert und die zeigen, wie inspirierend die Natur des Nordens ist.

Überwiegend anhand von Fotos, aber auch von kleinen Skizzen oder einfach aus der Erinnerung heraus entstehen diese Bilder. Stimmungsvolle Ansichten sind darunter, intensive Farbstudien von Wolken, Blüten oder Landschaften machen die Liebe der Malerin zur Natur in sämtlichen Bildern spürbar. Auch lauschige Winkel der Region hat Fesl auf die Leinwand gebracht.

Die meisten Motive sind klar zu erkennen, einzelne bauen indes auf die Fantasie ihres Betrachters. Menschliches Leben ist immer nur schemenhaft in den Werken zu erkennen. Die teils leuchtenden Farben und der detailverliebte Malstil der Künstlerin lassen die Natureindrücke, obwohl auf der Leinwand erstarrt, äußerst lebendig erscheinen. Manchmal wirkt die Spiegelung auf einer Wasseroberfläche oder der Wolkenflug wie zum Greifen nahe – und dann wieder künstlerisch verklärt.

Die Werke von Antje Fesl sind noch bis zum 20. September immer sonntags, von 14 bis 17 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin auf dem Kulturgut zu sehen. Darüber hinaus können auch gesonderte Termine vereinbart werden.

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