Projekt „Lernräume“ startet im Gemeindehaus / Anmeldungen ab sofort

Schulstoff aufholen und Spaß haben

Frau mit Prospekten in der Hand.
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Carola Schaller hat das Projekt für Grundschüler in Dörverden auf den Weg gebracht. Es startet am 16. August.

Dörverden – Damit Schüler durch Corona nicht den Anschluss ans Lernen und an das soziale Miteinander verlieren, werden durch das Land Niedersachsen außerschulische „Lernräume“ gefördert.

Angebot der Kirchengemeinde Dörverden

Auch die Landeskirche ist dabei. Als Teil des Projekts bietet die Kirchengemeinde Dörverden den Kindern der Grundschulen Dörverden, Westen und Barme in den drei letzten Ferienwochen, im Zeitraum vom 16. bis 27. August, im örtlichen Gemeindehaus die Möglichkeit, gemeinsam zu spielen, zu basteln, zu singen und in Kleingruppen zu lernen, um durch die Pandemie in der Schule Versäumtes nachzuholen.

Anmeldungen bis 7. August

Anmeldungen nimmt die Kirchenvorstandsvorsitzende Carola Schaller per E-Mail an c.schaller@kirche-doerverden.de entgegen. Erfolgt die Anmeldung über den Flyer, der vor den Ferien an alle Grundschüler verteilt wurde, muss diese in den jeweiligen Briefkasten am Gemeindehaus entweder in Dörverden oder in Westen eingeworfen werden.

Kostenloses Angebot

„Es entstehen den Eltern keine Kosten, auch nicht für den täglichen Imbiss, den das Gemüseabo liefern wird.“ Eine Anmeldung bis Sonnabend, 7. August, sei verbindlich, unterstreicht Schaller, die das Projekt vor Ort auch federführend koordiniert.

Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit

Sie erzählt von den erheblichen Auswirkungen der Pandemie gerade auch auf jüngere Kinder. Deshalb richte sich das Bildungsangebot vor allem an Grundschüler, um damit einen aktiven Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit zu leisten. „Vorgesehen ist, dass die Kinder – maximal 40 – von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Leitung von Pädagogen und Ehrenamtlichen lernen, spielen, sich bewegen und dabei auch Spaß haben.“ Schaller erzählt weiter, dass Home-Schooling und insbesondere die mehrwöchigen Schulschließungen teils zu erheblichen Lernrückständen geführt hätten, die man ein Stück weit aufholen wolle. Darüber hinaus wolle die Kirchengemeinde mit der Teilnahme an „Lernräume“ alternative Beschäftigungen in den Sommerferien bieten. „Nicht alle Eltern haben ausreichend Urlaubstage für die Dauer der Sommerferien zur Verfügung, oder sie haben sie während der Pandemie schon aufgebraucht.“

Für die Betreuung hat Schaller mehrere ehrenamtliche Lernpaten – darunter auch pensionierte Lehrer – gewinnen können, aber es werden noch weitere Pädagogen und Betreuungskräfte gebraucht.

„Im Schulstoff entstandene Lücken so gut es geht zu schließen, ist ein Ziel. Aber sicher ebenso wichtig ist es, dass die Kinder in diesen Stunden spielen und mit anderen Gleichaltrigen zusammenkommen. Und dass Erwachsene für sie da sind, die mit ihnen lernen, sich mit ihnen beschäftigen und ihnen zuhören.“

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