Wettbewerb und Lagerfeuerromantik

Hülsener Schützen lassen vergangene Zeiten aufleben

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Die Teilnehmer des Westerncamps geben in ihrer authentischen Kleidung ein eindrucksvolles Bild ab. 

Hülsen - Diese Tage standen ganz im Zeichen früherer Zeiten: Zum zehnten Mal kamen in der vergangenen Woche zahlreiche Schützen aus verschiedenen Bundesländern zum Traditionsschießen der Vorderladergruppe in Hülsen. Erfreulicherweise waren auch diesmal wieder einige neue Teilnehmer dabei. Ein Zeichen, wie beliebt das Hülsener Traditionsschießen inzwischen ist.

Zeitgleich fand zum fünften Mal das Westerncamp statt. Im abgegrenzten Gebiet an den Schafställen standen zahlreiche Zelte und einige Blechtipis. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Leben der amerikanischen Pionierzeit fast authentisch dargestellt. Die Besucher staunten über die Bekleidung der Teilnehmer, die zum größten Teil selbst hergestellt worden war. Ganz traditionell wurde auch über dem Lagerfeuer gekocht.

Jeder am Traditionsschießen teilnehmende Schütze nahm eine Urkunde mit nach Hause und konnte sich einen Sachpreis aussuchen. Christian Meyer aus Bielefeld holte sich mit 47 von 50 Ringen den ersten Platz in der Disziplin Kurzwaffe. Zweite wurde, ebenfalls mit 47 Ringen, aber einen weniger guten zweiten Durchgang, Andrea Dolle aus Göttingen. Dritter wurde Stefan Willers mit 46 Ringen von der Schwarzpulvergruppe Verden.

In der Langwaffendisziplin hatte Karl-Heinz Oster von der Schwarzpulvergruppe aus Verden mit 49 von 50 möglichen Ringen die Nase vorn. Den zweiten Platz sicherte sich Burghard Dedendorf, ebenfalls von den Schwarzen aus Verden mit 47 Ringen, und der dritte Platz ging mit Gerhard Weitzel nach Göttingen. Aber auch bei den restlichen Schützen lagen die Ringzahlen ziemlich dicht beieinander, so dass manchmal nur ein bisschen Glück für eine bessere Platzierung fehlte.

An einem Nachmittag kamen die Hülsener Oldtimerfreunde mit einer kleinen Auswahl ihrer Fahrzeuge zum Westerncamp vorbei. Die alten Schätzchen wurden dicht umlagert und bestaunt. Es gab die Vorführung eines Standmotors von 1941 mit Schleifbock.

Im kommenden Jahr wollen auf jeden Fall alle wieder dabei sein, denn es habe ihnen sehr gut in Hülsen gefallen, so die einstimmige Aussage der „Camper“. 

kt

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