Grundschüler aus Dörverden lernen landwirtschaftlichen Betrieb Zeyn kennen

Ein „sauguter“ Besuch

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Ein spannender Tag auf dem Hof Zeyn: Die Grundschüler lernten alles rund um die Landwirtschaft kennen.

Dörverden - Klettern in einem Berg aus Getreide, riesige landwirtschaftliche Maschinen erklimmen und mit quiekenden Schweinekindern kuscheln: die Schüler der Klassen 3a und 3b der Grundschule Dörverden bekamen bei ihrem Besuch auf dem Bauernhof der Familie Zeyn in Stedorf einiges geboten. Begeistert erkundeten sie den Betrieb und schauten bei der Getreideverarbeitung zu.

Doch vor der Praxis stand zunächst die Theorie. Unter dem Motto „Vom Korn zum Brot“ lernten die Schüler zuvor im Sachkundeunterricht, in Kooperation mit dem Förderverein für nachhaltige Ernährung, Umweltbildung und Agrarwirtschaft (NEUA), alles rund um die Landwirtschaft kennen. Die Projektwochen wurden in der Schule von den Verdener Landfrauen begleitet. „Dabei erleben die Grundschüler zum einen landwirtschaftliche Produktionsprozesse kennen und erfahren außerdem, wie man gemeinsam schmackhafte Speisen zubereitet“, skizziert Landfrau Edda Hesse die Idee hinter dem mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekt. Den aktiven Besuch auf dem Bauernhof beschrieb sie dabei als wichtigen Bestandteil, der Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion biete. „Die Mädchen und Jungen sollen lernen, Lebensmittel zu schätzen und die Landwirtschaft zu respektieren“, so eine Idee.

Riesige Landmaschinen und winzige Ferkel

Zum Projektabschluss auf dem Bauernhof hatten die Landwirte Heiner und Dirk Zeyn dann das Thema noch einmal praxisnah erarbeitet.

Und dass die Praxis meistens ganz anders und viel spannender als die Theorie ist, merkten die kleinen Forscher sehr schnell. Sie verfolgten den Prozess, wie aus Korn Brot oder Gebäck wird. Die Kinder durften zudem Teile des Betriebes und das Lager inspizieren, auf Kornberge klettern oder im großen Stil Mehl mahlen.

Bitte anfassen: Die Ferkel bekamen ihre Streicheleinheiten.

Besonders gefielen den Mädchen und Jungen die mächtigen Maschinen zur Bewirtschaftung des auf Schweinehaltung spezialisierten Hofes. Und dass sie gleich vier der erst wenige Tage alten Ferkel streicheln und sogar mit den rosafarbenen Tierchen kuscheln durften, fanden nicht nur die kleinen Mädchen richtig „saugut“. Auch die die Kinder begleitenden Lehrkräfte, Ann-Kathrin Brügge und Robert Drecoll, waren rundum zufrieden von dem abwechslungsreichen und informativen Vormittag, den Vater und Sohn Zeyn optimal vorbereitet und durchgeführt haben.

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