Praktikanten gestalten Genießerabend in der Pfeffermühle / Simone Sebastian lobt „Fleiß, Arbeitswillen und Talent“

„Das sind aber auch ganz besondere junge Leute“

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Die Auswahl am Vorspeisenbuffet fiel nicht leicht, so viele Köstlichkeiten hatten die Praktikanten zubereitet.

Dörverden - Wie baue ich Speisen zu einem Büfett auf? Wie decke ich einen Tisch im Restaurant richtig ein? Wie serviere ich Speisen und Getränke? Wie wird ein bestimmtes Gericht in der Küche zubereitet? Wie begrüße ich die Gäste im Restaurant und an der Rezeption? Mit diesen und weiteren Fragen mussten sich vier Schüler, Jessica und Albert Kromm, Celina Rangno und Simon Hesse von der Oberschule in Dörverden, auseinandersetzen. Sie haben ihr zweiwöchiges Schulpraktikum in der Dörverdener Pfeffermühle absolviert.

Zum Abschluss machte ihnen die Inhaberin, Simone Sebastian, mit einem Praktikumstag ein besonderes „Geschenk“. Das Quartett durfte einen Genießerabend mit allem Drum und Dran gestalten und die weit über 60 Gäste staunten nicht schlecht, was die Jugendlichen binnen kurzer Zeit gelernt haben. „Ich bin begeistert“, versicherte auch Schulleiter Joachim Kruse, der sich gemeinsam mit seiner Frau Gabriele, Ortsvorsteher Heinrich Bodenstab und Heike Henze die von seinen Schülern zubereiteten Leckereien schmecken ließ. Auch der Landtagsabgeordnete Adrian Mohr würdigte das Engagement von Sebastian als beispielhaft und sagte, dass dies weit über das hinausgehe, was gemein im Rahmen eines Schulpraktikums üblich sei.

„Das sind diesmal aber auch ganz besondere junge Leute“, sagte die Chefin, die den Schülern neben Fleiß und Arbeitswillen auch Talent bescheinigte. „Die haben geschnippelt wie die Weltmeister“, meinte sie mit Blick auf die Auswahl an Rohkostsalaten auf dem Büfett. Doch damit waren es der offiziellen Worte dann auch genug und die Gäste wurden vom Gastronomienachwuchs so richtig verwöhnt. „Auf vielerlei Art gefüllte Eier in Vinaigrette“ und mit Frischkäse gefüllte Blätterteigtaschen als Vorspeise, überbackenes Schweinefilet mit Bouillonkartoffeln und eine asiatische Geflügel-Gemüsepfanne als Hauptgericht sowie Mousse und Tiramisu als Dessert, standen auf der schmucken Speisekarte. Das Ergebnis begeisterte sichtlich alle Gäste.

„Die vier haben so gut wie alles selbst organisiert und zubereitet. Ich habe sie nur hier und da ein bisschen unterstützt“, so die ebenfalls rundum zufriedene Restaurantchefin.

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