Ein Job mit Perspektive

Sarah Hahndrich startet FSJ an der Oberschule Dörverden

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Mit Vorfreude an die Arbeit: Sarah Hahndrich mit Bürgermeister Alexander von Seggern und Schulleiter Joachim Kruse (r.).

Dörverden - Für Sarah Hahndrich aus Dörverden hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Weser-Oberschule Dörverden begonnen. Eine Tätigkeit, die ihr im Anschluss den Zugang zum Studienfach „Soziale Arbeit“ ermöglicht, für dass sich die 20-Jährige bereits entschieden hat.

„Neben der Unterstützung von Lehrkräften, Schulsozialarbeiterin und pädagogischen Mitarbeitern sowie der Wahrnehmung integrativer Aufgaben, soll sie außerdem die Spielothek der Schule wiederbeleben“, wie Schulleiter Joachim Kruse erläuterte.

Kein Austausch mit anderen FSJ‘lern möglich

Sechs Schuljahrgänge, Ganztagsbetrieb und 307 Schüler: an der Weser-Oberschule Dörverden herrscht auch jenseits des Unterrichts „ein ganz schönes Gewusel“. Sich da auf Anhieb zurechtzufinden, ist für Sarah allerdings kein Problem. Sie hat dort selbst mehrere Jahre die Schulbank gedrückt, sich bereits ehrenamtlich in der Nachmittagsbetreuung engagiert und eine Kochgruppe angeleitet. Ihren neuen Aufgaben blickt die junge Frau dennoch voller Erwartungen entgegen.

Die Möglichkeit, sich mit anderen FSJ’lern auszutauschen, hat Sarah allerdings nicht. Sie ist die erste, die ihren Freiwilligendienst im Wirkungskreis der Gemeindeverwaltung versieht. Sie freute sich zunächst einmal über die herzliche Aufnahme durch Schulleiter Joachim Kruse und durch Bürgermeister Alexander von Seggern, der eigens vorbeigekommen war.

26 Fortbildungstage geben wertvolles Wissen

Ganz grundlos ist Hahndrich aber nicht an der Schule gelandet. Sie kann sich gut vorstellen, nach dem Studium eine Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen einzuschlagen, und will dafür einschlägige Erfahrungen sammeln. „Aufgrund des Ganztagsbetriebs werde ich sicher einen komplexen Einblick während meiner Dienstzeit bekommen“, ist sie zuversichtlich, zumal auf der mit dem Schulleiter abgesprochenen Tagesordnung die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche stehen. „Sarah ist zwar keine Lehrkraft, aber auch keine Hilfskraft, sondern sie wird voll in den Schulalltag mit eingebunden“, betont Kruse.

Anfang Oktober steht für Sarah der erste von insgesamt fünf Lehrgängen an, die vom Bundesverein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) organisiert werden. Hahndrich: „Im Auftaktseminar werden wir über die Rechte und Pflichten eines FSJ’lers informiert.“ Nach dem ersten Treffen stehen noch weitere 25 Fortbildungstage für die Freiwilligen an. Auch wenn ein freiwilliges soziales Jahr ehrenamtlich ist, bekommen Absolventen eine Aufwandsentschädigung über 420 Euro gezahlt und haben zudem einen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Sie erhalten außerdem einen FSJ-Ausweis, mit dem sie bei vielen Einrichtungen ermäßigten oder sogar freien Eintritt haben.

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