Im Tagungshaus stehen die Zeichen auf Neuanfang

Drübberholz: Noch keine ruhige Kugel im Billardraum

Blick in einen kahlen Raum, der von vier Personen  renoviert wird.
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Der Billardraum ist für die Renovierer Rainer Andrzejewskiund Janina Habenicht das bislang größte Projekt. Bernward Nüttgens und Astrid Andrzejewski (r.)sind gespannt, wie es später aussehen wird.

Seit dem ersten Lockdown geht im Tagungshaus Drübberholz in Dörverden so gut wie nichts mehr. Trotzdem stecken die Betreiber die Köpfe nicht in den Sand. Stattdessen nutzte das Team die Zeit für Renovierungsarbeiten. Auch ein Lehmofen entstand auf dem Gelände, auf das nun Ende Juni die ersten Gäste zurückkehren werden.

Barme – Langsam nimmt im Tagungshaus Drübberholz in Dörverden das Leben wieder Fahrt auf, wenn auch mit einem Hygienekonzept und den der Pandemie geschuldeten Einschränkungen. Die bei Gruppen aus Nah und Fern beliebte Einrichtung, war seit dem ersten Lockdown stark betroffen. Quasi über Nacht blieben die Gäste aus und das zuvor nahezu ausgebuchte Haus stand monatelang leer.

„Ende Juni kehren die ersten Gäste zurück“, erzählt Bernward Nüttgens, und Astrid Andrzejewski fügt hinzu, dass das Haus dann von August bis Ende des Jahres wieder ausgebucht sei.

Vielseitige Talente: Die zweite Lehmschicht fehlt noch, aber der Probebetrieb ist für die Bauherren Rainer und Janina schon mal sehr vielversprechend verlaufen.

Bislang ist es, was die Besucher angeht, allerdings noch ruhig. Es herrsche noch große Unsicherheit beim potenziellen Klientel. Nüttgens: „Den Schulen wird empfohlen, noch keine Klassenfahrten durchzuführen, und die Zielgruppe für Jugendfreizeiten übt sich ebenfalls in Zurückhaltung, weil wegen des Virus die Planungssicherheit fehlt.“

Noch keine Klassenfahrten

Mit dem Herunterfahren des Betriebs wurden Einrichtung und Team zwar drastisch getroffen, aber sie haben durchaus auch Positives durchlebt. „Wir waren unheimlich aktiv und haben sehr viele Dinge gemacht und etliches erledigt, was sonst eher liegenbleibt“, erzählt Rainer Andrzejewski. Beispielsweise drinnen saniert und renoviert, das Außengelände aufgemöbelt, neue Fühlwände gebastelt und sogar einen großen Lehmofen mit eigenen Händen gebaut.

Dankbar für die staatliche Hilfe

Im Billardraum läuft das Verschönerungsprogramm auf Hochtouren. Eine ruhige Kugel schieben, ist aber noch nicht drin. „Der Raum war überfällig. Rainer und unsere Mitarbeiterin Janina Habenicht haben ihn entkernt und Beachtliches geleistet“, lobt Nüttgens das Engagement des „Bautrupps“. Und der hat bis zur Ankunft der ersten Gäste reichlich zu tun. Von Hektik oder Frust also keine Spur; im Gegenteil – die Atmosphäre ist entspannt. „Schlechte Stimmung oder Jammern nutzt doch keinem“, meinen die vier. Da mache es doch viel mehr Sinn, tatkräftig die Wiedereröffnung und die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten. Ohne die Hilfen, die der Staat für die Firma Tagungshaus geleistet hat, stünde die Einrichtung aber sicher nicht so gut da. „Das hat alles sehr gut geklappt. Anders als viele andere, können wir nicht klagen“, sagt Nüttgens. Auch den gleichnamigen Verein hätten weder Mitglieder noch Spender im Regen stehen lassen. „Viele haben sich sehr solidarisch mit uns gezeigt, was teils schon sehr bewegend war“, meint Andrzejewski.

Spieletreff soll am Mittwoch starten

Freude herrscht beim Drübber-Team, dass der Betrieb der Gruppen nach und nach startet. Darunter der Spieletreff am Mittwoch, der voraussichtlich diese Woche losgeht. Auch neue Spiele, so Nüttgens, gebe es, sie stapelten sich schon. Ganz tolle Neuerscheinungen wären darunter, zum Beispiel „Renature“, „Parks“, oder „Sagani“, um nur einige zu nennen.  

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