Nikolausmarkt rund um die historische Dörverdener Kirche lockt Besucher an

Vorhandene Lücken auf den Wunschzetteln geschlossen

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Socken für Zwerge und für Riesen: die Klassiker von Hannelore Goldammer waren sehr gefragt.

Dörverden - „Morgen Kinder wird’s was geben“, klang es am Wochenende mehrfach über den Nikolausmarkt rund um die St.-Cosmae-et-Damiani-Kirche in Dörverden.

Erstmals war auf der Marktmeile, im Eingangsbereich zum Gemeindehaus, ein Wunschbaum für Senioren platziert worden. Daran hingen die Wünsche von Bewohnern aus Dörverdener Seniorenheimen, die selbst kein großes Weihnachtsfest feiern können und sich über eine kleine Gabe oder über eine Zeitspende in Form eines Spaziergangs oder eines Café- oder Konzertbesuchs bestimmt freuen.

Wer einen kleinen, aber feinen weihnachtlichen Markt mit interessanten Ausstellern erleben wollte, hat sicher den Nikolausmarkt besucht. Dort wurde viel geboten. Mit kleineren Geschenken wie Marmeladen, Likören und Socken bis hin zu Holzarbeiten, Schmuck(steinen), Puppenkleidung und vielem mehr ließen sich noch vorhandene Lücken auf den Wunschzetteln schließen. „Wir freuen uns jedes Jahr auf den Besuch des Nikolausmarktes“, sagte Tanja Müller, die mit Freundinnen aus der Nachbargemeinde gekommen war. Und wie viele andere Besucher nutzte sie die Gelegenheit, sich am Stand von Hannelore Goldammer mit handgestrickten Socken einzudecken, die die Heiligenfelderin das ganze Jahr über für Herbst- und Weihnachtsmärkte produziert. „Handgestrickte Socken sind beliebt“, sagt Goldammer, die sowohl für Zwergen- als auch für Riesenfüße produziert. „Die Socken stricke ich von Größe 18 bis 50“, erzählt sie, und dass sie jährlich um die 80 Paar stricke. „Die Großen brauchen natürlich ihre Zeit. Damit bin ich – je nach Schuhgröße – zwei bis drei Tage beschäftigt.“ Socken sind aber nicht das einzige Produkt, das sie herstellt. Goldammer strickt und häkelt auch Schals, Mützen, Stulpen oder Handytaschen und winzige Söckchen und Säckchen für Mini-Präsente oder Geldgeschenke.

Nikolausmarkt in Dörverden

Mit vielen Helfern hatten Svenja und Wolfgang Förster den Nikolausmarkt organisiert. Neben Hobbykünstlern aus der Region hatten auch Dörverdener Vereine Holzhütten, Stände und Zelte aufgebaut. Auf der Bühne und im Gotteshaus wurde bis in den Abend hinein immer wieder musiziert, und mit Einbruch der Dunkelheit schaute an beiden Tagen der Nikolaus mit seinem Engel vorbei und beschenkte die wartenden Kinder mit Süßigkeiten.

Auch das Angebot im kulinarischen Bereich war breit aufgestellt: Glühwein und Punsch in verschiedenen Variationen, gebratenes Knipp, Schmalzbrote, Grillspezialitäten, Waffeln, Kaffee und Kuchen oder Stockbrot – die großen und kleinen Besucher ließen es sich schmecken.

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