Tim Neumann für zwölf Monate beim TSV Dörverden / Eigene Ideen und Angebote

Als „Bufdi“ Erfahrungen sammeln

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Tim Neumann wurde an einem neuen Arbeitsplatz von TSV-Vorsitzender Sandra Cafrey begrüßt.

Dörverden - Tim Neumann aus Dörverden ist der neue „Bufdi“ beim TSV. Voraussichtlich zwölf Monate lang wird er in den Abteilungen und in der Oberschule ganz unterschiedliche Themenfelder beackern, übergreifende Angebote machen und eigene Projekte entwickeln. Im Verein ist Tim schon von klein auf sportlich aktiv und pflegt sein Hobby, das Fußballspielen.

„Bufdi“ steht für den Bundesfreiwilligendienst, für den sich Tim beworben hat. An seinem ersten Arbeitstag begrüßte Vereinsvorsitzende Sandra Cafrey den freiwilligen Helfer, der in den unterschiedlichsten Bereichen und in der Geschäftsstelle des Sportvereins arbeiten wird.

Klar, dass Tim an seinem ersten Arbeitstag in die Kamera lächelte. Er hat sich den Job – wie der Name belegt – schließlich freiwillig und aus gutem Grund ausgesucht. „Meine Motivation, mich beim TSV Dörverden zu engagieren, liegt auf der Hand. Ich möchte Sportmanagement studieren und denke, dass ich so bereits im Vorfeld wichtige Erfahrungen sammeln kann“, erzählt der 18-Jährige.

Laut Cafrey lagen dem TSV einige Bewerbungen für diesen Dienst vor. „Es sind aber längst nicht alle Interessenten geeignet. Von vielen wird die Tätigkeit, die beispielsweise ein hohes Maß an Eigeninitiative, aber auch Organisationstalent, Kreativität oder Freude am Umgang mit Menschen verlangt, unterschätzt. Es ist schließlich wichtig, dass unsere Freiwilligen eigene Ideen umsetzen und den Vereinsalltag mitgestalten.“ Dieser Spielraum ist einer der Gründe, warum sich Tim für den TSV Dörverden entschieden hat. Zudem ist der Abiturient bereits als Spieler in der Herrenfußballmannschaft des TSV aktiv und demnach eigentlich schon ein alter Hase in Sachen Sport.

Tim wird vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sein und beispielsweise das Mutter-Kind-Turnen im Verein oder an der Oberschule in Arbeitsgemeinschaften eigene Projekte durchführen. Außerdem wird er Übungsleiter im Verein beim Training unterstützen sowie dienstags und donnerstags, von 12 bis 13.30 Uhr, persönliche in der Geschäftsstelle des TSV am Sünderberg erreichbar sein.

Tim erzählt, dass ihm schon länger klar war, dass er nach dem Abitur erst einmal eine „Auszeit“ nehmen wollte, um etwas Neues auszuprobieren. Als er von seinem Vater von der Möglichkeit erfuhr, beim heimatlichen Sportverein einen Bundesfreiwilligendienst zu leisten, habe er daher nicht lange gezögert und sich beworben. Für den jungen Mann also eine ideale Lösung für den freiwilligen Einsatz quasi um die Ecke, den er in Zukunft mit den wöchentlich vorgeschriebenen 39 Arbeitsstunden versieht. Das Gehalt auf Taschengeldniveau ist kein Problem. „Ich wohne ja noch bei meinen Eltern und komme daher gut klar.“

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