Internetzugang in der Gemeindebücherei Dörverden

Neuer Computerarbeitsplatz ergänzt das Angebot

Büchereileiterin Friederike Wessel erläutert Bürgermeister Alexander von Seggern den neuen Internetcomputer in der Dörverdener Gemeindebücherei. - Foto: Gemeinde Dörverden

Dörverden - Hinsetzen, anmelden und lossurfen: In der Gemeindebücherei Dörverden steht ab sofort ein Computerarbeitsplatz zur Verfügung, der das kostenlose Surfen im Internet ermöglicht. Als einer der ersten Nutzer hat sich Bürgermeister Alexander von Seggern von Büchereileiterin Friederike Wessel den neuen Internetcomputer in der gemeindlichen Einrichtung zeigen lassen.

An einem Schreibtisch im Eingangsbereich gibt es nun die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten kostenlos im Internet zu recherchieren. Die Bücherei ist immer mittwochs, von 10 bis 11.30 Uhr, donnerstags, von 15.30 bis 17 Uhr, und freitags, von 18 bis 19.30 Uhr, geöffnet.

„Es wird heute oft vorausgesetzt, dass alle über einen eigenen Internetzugang verfügen“, ertappt sich von Seggern häufig selbst, wenn er zum Beispiel für aktuelle Informationen auf die eigene kommunale Internetseite www.doerverden.de verweist. Das hat auch Friederike Wessel erkannt und entsprechende Haushaltsmittel für dieses neue Angebot beantragt, die in diesem Jahr für diese zusätzliche Serviceleistung bewilligt wurden.

Die Benutzungsordnung sieht vor, dass der Zugang zum neuen Computerarbeitsplatz von der Büchereileitung entsprechend der Nachfrage im Einzelfall geregelt wird, um eine unzulässige Nutzung auszuschließen. „Ich wünsche mir vor allem, dass sich der Benutzerkreis erweitert und künftig noch mehr Interessierte die Bücherei besuchen“, verweist Wessel auf das schon bestehende Büchereiangebot mit mittlerweile über 4 600 Medien.

Neben dem vielseitigen und vielfältigen Bestand an Büchern gehören dort zum Beispiel auch Hörbücher zu den gerne ausgeliehenen Medien. Die Ausleihe ist übrigens bislang ebenfalls kostenlos – in Zeiten knapper Kassen sicher nicht selbstverständlich. Aber Kultur sei, so Alexander von Seggern, unverzichtbar und eine Investition in Kultur zahle sich langfristig immer aus.

„An einem Konzept, wie künftig Angebote mit freien Wlan-Netzen in den öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde geschaffen werden können, arbeitet die Verwaltung übrigens bereits“, hofft von Seggern abschließend vor dem Hintergrund der Störerhaftung auf eine schnelle und rechtssichere Lösung in diesem Bereich.

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