Ausschuss stimmt Plänen zu

Neuen Ortsrand im Süden entwickeln

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Ortsplanerin Susanne Spille aus Oldenburg.

Dörverden - In seiner Sitzung auf dem Kulturgut Ehmken Hoff hatte der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt der Gemeinde Dörverden über insgesamt zwölf Tagungsordnungspunkte zu beraten. Ohne größere Diskussion und überwiegend einmütig wurden für anstehende Projekte die notwendigen Bebauungs- und Flächennutzungsplanänderungen empfohlen.

So wurde vom Ausschuss der Aufstellungsbeschluss zur Teilaufhebung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet An der Bahn“ abgesegnet und der Änderung des Flächennutzungsplans, Teilplan 2, für die Ortschaft Dörverden zugestimmt, sodass auf besagten Flächen keine Bebauung mehr zulässig ist.

Auch die Beschlussvorlage für die Änderung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Hülsen, die eine Erweiterung der Firma Heckmann ermöglicht, bekam vom Ausschuss grünes Licht. Weiter wurde ein Aufstellungsbeschluss bezüglich des Bebauungsplanes Dörverden-Süd gefasst und auf Anregung der Nachbarschaftsinitiative Dörverden- Süd die Entwicklung eines Neubaugebietes „Immenhof“ eingeleitet. Vorrangiges Ziel ist, einen neuen Ortsrand im Süden von Dörverden zu entwickeln, der den gestiegenen Wohnbedarf decken soll.

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Alexander von Seggern zunächst über Angelegenheiten der Gemeinde informiert. So berichtete er vom Planungsverlauf für die Suedlink-Trasse, die die Gemeinde Dörverden aber nicht tangiere, da die in Frage kommende Variante östlich der Aller verlaufen wird.

Auf Anregung von Hans Hermann ging von Seggern auch auf Nachfragen zur B 215 ein, wo innerorts nach Abschluss der Bauarbeiten die Mittelstreifenmarkierung fehlt. „Die wird aufgrund veränderter Leitlinien auch nicht mehr aufgebracht. Man erhofft sich dadurch ein bewussteres Fahren der Verkehrsteilnehmer “, sagte von Seggern dazu.

Der Bürgermeister informierte außerdem über das Malprojekt am Bahnhofstunnel, das 2017 auf separat bemalten Platten realisiert werden soll. Weitere Themen waren die Breitbandversorgung der Ortschaften Drübberholz und Diensthoop, in die gemeindliche Mittel zur Co-Finanzierung einfließen müssen, die anhängigen Flurbereinigungsverfahren mit dem Ausbau von drei Wirtschaftswegen und eine Durchforstungsmaßnahme gemeindeeigener Waldflächen, die vom Forstverband betreut werden.

Von Planerin Susanne Spille aus Oldenburg wurden baurechtliche Veränderungen in Barme und Wahnebergen erläutert.

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