Telekom erweitert Standorte mit 5G / Funklöcher in Dörverden, Lehringen und Otersen

Mobilfunk-Versorgung fast lückenlos

Eine Übersichtskarte vom Landkreis Verden  aus dem Mobilfunkatlas.
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Wer ganz genau hinschaut, entdeckt sie: Zwei kleine lilafarbene Punkte an der Grenze zum Heidekreis markieren die Funklöcher.

Landkreis – Den Mobilfunkausbau im Landkreis Verden treibt derzeit die Telekom stark voran. So seien laut einer Pressemitteilung des Anbieters sechs Mobilfunk-Standorte mit LTE und 5G entweder neu gebaut oder erweitert sowie die Versorgung entlang der Autobahn und der Bahnlinie verbessert worden. Insgesamt stehe somit mehr Bandbreite zur Verfügung und der Empfang in Gebäuden werde außerdem verbessert.

2G- und 4G-Funklöcher gibt es noch

  • Funklöcher gibt es noch in den Landgemeinden des Südkreises.
  • Mit dem neuen Standard 5G soll das Telefonieren und Datenaustauschen aber nicht nur schneller, sondern auch noch verlässlicher werden.
  • Ein paar Standorte für Sendeanlagen will die Telekom noch bauen.

„Die Standorte sind in folgenden Kommunen: Achim, Dörverden, Kirchlinteln, Ottersberg und Verden“, heißt es weiter in der Pressenitteilung der Telekom. „Grundsätzlich kann man sagen, dass die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis ziemlich gut ist“, sagt Yasin Akkoub. Er arbeitet beim Breitbandzentrum Niedersachsen-Bremen und ist für den Landkreis Verden zuständig. Nur drei Gebiete seien derzeit nicht von den drei großen Mobilfunkanbietern, der Telekom, Vodafone und O2, abgedeckt. „Noch scheint es in der Gemeinde Kirchlinteln Funklöcher zu geben“, erläutert er mit Blick auf eine Karte im Atlas des Breitbandzentrums (siehe Grafik). „In Lehringen tauchen laut Karte 4G- und 2G-Funklöcher auf. In Otersen befinden sich wenige 2G-Funklöcher und in Wittlohe ein kleines 4G-Funkloch. Auch in Neddenaverbergen ist ein sehr kleines 4G-Funkloch zu finden. Das heißt, dass zum Beispiel in Wittlohe teilweise Probleme mit dem mobilen Internet auftreten können, und in Lehringen zusätzlich SMS und Anrufe manchmal schwierig sein könnten“, erklärt Akkoub weiter.

Welcher der drei Netzbetreiber die meisten Gebiete im Landkreis abdeckt, könne er nicht sagen. „Da machen wir bei uns keinen Unterschied. Wir schauen nur darauf in welchen Gebieten alle Mobilfunkunternehmen keine Versorgung haben.“ Darüber hinaus sei das Breitbandzentrum darauf angewiesen, dass es von den Anbietern korrekte Angaben zur Versorgung erhält.

So gibt die Telekom beispielsweise an, im Landkreis Verden bereits 57 Standorte zu betreiben, wobei die Bevölkerungsabdeckung bei rund 99 Prozent liege. Sechs weitere Standorte sollen hinzukommen und zwölf weitere bis 2022 mit LTE und 5G erweitert werden. „Die Telekom hat das größte 5G-Netz in Deutschland“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Für die Zukunft habe man sich vorgenommen, insbesondere in ländlichen Gebieten den Mobilfunkausbau weiter voranzutreiben.

Weitere Informationen

und eine Karte mit näheren Angaben zum Mobilfunk in Niedersachsen können Interessierte unter www.niedersachsen-breitbandatlas.de/mapbender3/application/Mobilfunkatlas_Niedersachsen finden.

Von Lisa Hustedt

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