Caritas, Fachgeschäft Philipp und Gemeinde kooperieren

Mehrgenerationenhaus Dörverden bekommt eigene Nähstube

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Bürgermeister Alexander von Seggern an der neuen Overlock-Maschine. Stehend dahinter Petra Buch, Eltje Buch, Dirk Strutz und Rita Herbort (von links).

Westen - Ein passender Raum, eine großzügige Arbeitsplatte, mehrere gebrauchte Nähmaschinen und dazu eine nagelneue Overlockmaschine: Das sind die Zutaten, die die Gemeinde Dörverden, das Fachgeschäft Nähmaschinen Philipp und die Verdener Caritas gemeinsam für ein Projekt gegeben haben. Herausgekommen ist dabei eine Nähstube, die am Montagvormittag im Mehrgenerationenhaus im Amtshaus Westen im Beisein der Sponsoren eröffnet wurde.

Diese werden neben Hausleiterin Eltje Buch insbesondere Petra Buch und Rita Herbort betreuen, zwei Damen, die besonders geübt im Umgang mit Nadel, Faden und Nähmaschine sind.

Bei Bürgermeister Alexander von Seggern war die Idee der Nähstube auf offene Ohren gestoßen, sodass das Vorhaben auch eine finanzielle Förderung durch die Gemeinde fand. „Das Projekt wird schließlich dem Grundgedanken eines Mehrgenerationenhauses gerecht, dass die Generationen ihre Erfahrungen teilen und Ältere sie an Jüngere weitergeben“, so von Seggern anlässlich der Eröffnung.

Kontakt der Menschen zueinander fördern

Hausleiterin Buch machte deutlich, dass die Nähstube gleich mehrere Ziele verfolge. Zum einen sollten die beiden Gruppen des fest etablierten Nähtreffs im MGH sowie die Nähkurse für Kinder und Erwachsene einen festen Ort bekommen. „Die Gruppen mussten teils mit den Nähmaschinen durchs ganze Haus wandern. Schön war das nicht“, so Buch. Gleichzeitig sollen durch die Nähstube, die jedem offensteht, auch Kontakte hergestellt oder die Integration ausländischer Mitbürger gefördert werden. Ein drittes Ziel sei es, bei Menschen, die bislang vielleicht noch nie an einer Nähmaschine saßen, die Freude am kreativen Tun zu wecken. Herbort: „Es erstaunt immer wieder, welch schnellen Fortschritte unsere Besucherinnen machen.“ Wer noch nie an einer Nähmaschine gearbeitet habe, fange halt mit ganz einfachen Dingen an, während Fortgeschrittene selbst kreierte Kleidung für sich oder ihre Kinder schneiderten.

„Die Benutzung einer Nähmaschine kostet bei uns einen Euro. Von diesem Geld werden wir die Wartung und eventuelle Reparaturen finanzieren. Nähmaschinenspulen werden zur Verfügung gestellt“, berichtet Petra Buch. Nähanleitungen oder Schnittmuster seien außerdem in großer Auswahl im Mehrgenerationenhaus vorhanden, sodass die Nutzer eigentlich nur das Verbrauchsmaterial mitbringen müssten. Die Öffnungszeiten der Nähstube sind an denen des MGH orientiert.

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