Nächster Abschnitt beim Breitbandausbau / Drübber, Lohof und Sympherallee stehen an

Mehr Mbit/s für „Westen-Süd-West“

Drei Männer stehen an einer Kreuzung
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Die Glasfaserinfrastruktur wächst: Bürgermeister Alexander von Seggern, Frank Rattinger (Firma Bartz) und T-M-Net-Geschäftsführer Marco Bungalski (v.l.) überzeugen sich vom Ausbaufortschritt an der Kreuzung Zur alten Mühle/Zum Sportplatz.

Immer mehr Bürger können schnelles Internet nutzen: Der mit Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln geförderte Breitbandausbau in der Gemeinde Dörverden geht weiter. Im Auftrag der T-M-Net.de (Marco Bungalski) führt die auf den Breitbandausbau spezialisierte Firma Bartz aus Südkampen in diesen Tagen Tiefbauarbeiten in den Ortschaften Hülsen und Westen mit einer Gesamtlänge von rund 17 Kilometern aus.

Dörverden – Derzeit wird eine Glasfaserleitung ausgehend von einem Verteiler in der Ratsstraße in Hülsen bis in die Ortschaft Westen hinein verlegt. Der Ausbauabschnitt mit dem Namen „Westen-Süd-West“ umfasst die Westener Bereiche Voßberg und Voßfelde. Dort könnten sich die Nutzer in bisher 45 unterversorgten Gebäuden künftig auf Bandbreiten von bis zu 400 MBit/s freuen, schreibt die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung.

„Die Bedeutung einer Breitbandanbindung wird in nahezu allen Lebenslagen deutlich“, merkt Bürgermeister Alexander von Seggern an und sieht die Gemeinde auf dem besten Weg hin zu einer breitflächig vorhandenen Glasfaserinfrastruktur. Zudem weist er auf einen sehr willkommenen Nebeneffekt hin: „Alle Grundstücke entlang der Ausbaustrecke, die zwar nicht Teil des Förderprojektes sind, können trotzdem einen Glasfaseranschluss bis in das Gebäude erhalten.“ Neben etlichen Privathaushalten profitierten damit zusätzlich die Grundschule Westen und der Kindergarten Westen/Hülsen. „Unverhofft kommt oft! In diesem Fall ein wirklich hervorragender Vorteil“, kommentiert von Seggern. Bis Ende Mai sollen sämtliche Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein. Unmittelbar danach sollen die technischen Anschlussarbeiten erfolgen.

Im Ausbauabschnitt Donnerhorst und Horst mit Einzellagen der Ortschaft Hülsen sind die Tiefbauarbeiten für die neun Anschlüsse hingegen schon abgeschlossen. „Hier können wir mit einer Anschlussquote von 100 Prozent sogar schon vermelden, dass alle Haushalte mitmachen“, erklärt T-M-Net-Geschäftsführer Marco Bungalski. „Wir setzen bei unseren Ausbaumaßnahmen übrigens ausschließlich auf Glasfasertechnik. Nur sie entspricht unserer Firmenphilosophie der Zukunftsfähigkeit“, so Bungalski weiter.

Als letzte Bauabschnitte aus dem Förderprogramm (GAK 2017) stehen anschließend die Ausbaubereiche Drübber sowie Lohof und Sympherallee an. Bis Ende Mai wird dort voraussichtlich mit den Tiefbauarbeiten begonnen. „Bis Ende September soll das Breitbandnetz spätestens in den Wirkbetrieb übergegangen sein“, lautet jedenfalls die Prognose von Bungalski. „Das ist auch dringend notwendig“, ergänzt von Seggern, „denn neben den berechtigten Nachfragen aus der Bevölkerung muss das Projekt auch beim Fördermittelgeber bis dahin abgerechnet sein.“ Allein das ist Ansporn genug für das Unternehmen, so schnell wie möglich Vollzug zu melden.

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