Telekom nimmt „Datenturbo“ in Betrieb

Schnelles Internet in Dörverden und Barme

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Ronald Tiedemann und Manfred Rücker von der Telekom sowie Bürgermeister Alexander von Seggern und Wirtschaftsförderer Günter Ebenthal bei der symbolischen Inbetriebnahme des schnellen Internets.

Dörverden - „Wir haben zwar keinen Anschluss an die Autobahn, aber wir verfügen immerhin seit heute über eine schnelle Datenautobahn. Ein neues Zeitalter ist angebrochen“, so Bürgermeister Alexander von Seggern bei der symbolischen Inbetriebnahme des schnellen Internets, das ab sofort in Dörverden und Barme verfügbar ist und 100 Megabit im Download sowie 40 Mbit im Upload möglich macht.

Bei dem Termin anwesend waren auch Kämmerer Günter Ebenthal sowie die Diplom-Ingenieure Manfred Rücker und Ronald Tiedemann von der Telekom. Vom Netzausbau profitieren können rund 2 100 Haushalte in der Kernortschaft Dörverden sowie im Ortsteil Barme, die damit zu den schnellsten Internet-Standorten in Deutschland gehörten, freute sich Bürgermeister von Seggern. Die Gemeinde werde damit als Wirtschaftsstandort und als Wohnort noch attraktiver, wofür sich die Verwaltung mit Nachdruck eingesetzt habe.

Von Seggern versprach aber auch, die übrigen Ortschaften und die als weiße Flecke bezeichneten Ortsteile Diensthop und Drübberholz in Sachen Internet-Ausbau nicht aus den Augen zu verlieren. Ein Sammelantrag sei bereits auf den Weg gebracht worden.

Nach dem Netzausbau kann im bezeichneten Bereich nicht nur mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde im Netz gesurft werden. Das neue Netz, so die Vertreter der Telekom, sei vielmehr so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sei. Auch das Streamen von Musik oder Videos oder das Speichern von Aufnahmen in einer Cloud sei fortan viel komfortabler.

Selbstgänger sind die schnellen Internetanschlüsse allerdings nicht. Rücker: „Die Kunden können das Datenturbo telefonisch, online oder im Fachhandel buchen.“ Für den Weg ins schnelle Internet hat die Telekom seit April Glasfaserleitungen im Gemeindegebiet verlegt, zehn vorhandene Standorte überbaut und nach Aussage von Rücker 300.000 Euro investiert. Er betonte, dass sich das Unternehmen den Netzausbau jährlich vier Milliarden Euro kosten lasse.

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