Sicherung der hausärztlichen Versorgung: Neue Partnerin in der „Praxis Dörverden“

Dr. Luzia Leica will bleiben

Die neue Partnerschaft hat das Team der Praxis Dörverden mit Friedhelm Gorski, Luiza Leica und Klaus Rehnert (v.l.) bei einem Empfang mit geladenen Gästen – darunter auch Bürgermeister Alexander von Seggern, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen und Arztkollegen aus der Region – gefeiert. Foto: Niemann

Dörverden – Es gibt gute Nachrichten hinsichtlich einer langfristigen Sicherung der hausärztlichen Versorgung in der Gemeinde Dörverden: Dr. Friedhelm Gorski und Klaus Rehnert von der „Praxis Dörverden“ haben einen wichtigen Schritt getan und zum 1. Juli Dr. Luiza Leica als gleichberechtigte Partnerin in ihre seit 1982 bestehende Gemeinschaftspraxis aufgenommen.

Die in Rumänien geborene Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie hat ihr Studium an der Universität in Jasi absolviert und dort auch mehrere Jahre internistisch gearbeitet. Seit 2008 lebt die Medizinerin in Deutschland und ist hier heimisch geworden. Sie sei angekommen, erzählt Leica, die seit Januar in der Praxis Dörverden arbeitet.

„Ich bin sehr froh, dass ich hier tätig bin“, betont Leica. Sie sei glücklich, da sie am liebsten als Hausärztin auf dem Land praktizieren möchte. „Es ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, aber sie ist auch besonders schön, da man immer wieder auch ein Feedback von den Patienten bekommt. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient ist auf dieser Basis einfach enger und die Aufgaben vielseitiger und abwechslungsreicher“, sagt Leica, die zuvor zwei Jahre in einer Rethemer Landarztpraxis beschäftigt war, nachdem sie im Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen, im St.-Joseph-Stift Bremen sowie in der Reha-Klinik am Sendesaal in Bremen medizinische Erfahrungen gesammelt hatte.

Die Mutter dreier Kinder hat sich für ihre weitere berufliche Zukunft bewusst die Praxis Dörverden ausgesucht, zumal sich ihr dort auch optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Das Klima stimme, das Team passe und man ticke ähnlich, sonst sei sie nicht hier. Auch wären die ersten Monate mit den Kontakten zu den Patienten sehr positiv gewesen und sie sei sehr wohlwollend aufgenommen worden. Leica erinnert an die Worte ihres Großvaters „Der Mensch segnet den Ort“. Worte, nach denen sie handeln wolle, erzählt sie weiter und dass sie sich in den vergangenen zehn Jahren sowohl medizinisch als auch spirituell sehr entwickelt habe. „Deshalb war es mir so wichtig, beruflich einen Ort zu finden, wo ich bis zum Ende meiner aktiven Berufstätigkeit bleiben möchte. Ich denke, dass ich diesen Ort in der Praxis Dörverden gefunden habe. Als Ärztin habe ich hier noch viel vor.“  nie

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