LohmannsHof in Westen zählt zu den Pionieren / Glückwunsch des Verbandes

Seit 30 Jahren alles bio

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Bürgermeister Alexander von Seggern (l.) und der Geschäftsführer Bioland Niedersachsen/Bremen, Harald Gabriel (r.) gratulierten den ehemaligen und neuen Betreibern Korbinian Schöfinius mit Sohn Nanning und Partnerin Lisa Paulsen, Ehler Lohmann und Ulrike Hubbert-Lohmann, Amalie Lohmann und Partner Johannes Oppenhorst (v. l.).

Westen - Alles, was an Ware den LohmannsHof in Westen verlässt, ist voll bio. Auch offiziell besiegelt. Seit 30 Jahren ist der Hof Mitglied im Bioland-Verband. „Sie zählten damals zu den Pionieren“, so Harald Gabriel, Geschäftsführer von Bioland Niedersachsen/Bremen. Für Lohmanns war das Ereignis zugleich auch Grund genug, den traditionellen Kartoffeltag ein wenig größer zu feiern.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde zeichnete der Gründer des Hofes, Ehler Lohmann, die Entwicklung des Unternehmens nach. Seine Tochter Amalie, einer der drei neuen Bewirtschafter und Nachfolger, unterstützte ihn dabei. Im Mittelpunkt stand dabei auch das gemeinsame Wirken mit Bioland. Geschäftsführer Gabriel dankte den Landwirten für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Wenn man sich als landwirtschaftlicher Betrieb den klar definierten und strengen Richtlinien für Bioland-Erzeugung stellt und nunmehr seit 30 Jahren Ökolandbau betreibt, dann ist das ein guter Grund, dies besonders zu feiern“, so Bürgermeister Alexander von Seggern, der in seinem Grußwort Glückwünsche der Gemeinde aussprach.

Auf unterhaltsame Weise wurde der Geburtstag im Laufe des Nachmittages weiter gewürdigt. Clownin Madame Helene Heuschober übergab in humorvoller Art herrliche Zeichnungen von den Betätigungsfeldern des Betriebes, krönte die neuen Öko-Landwirte und übergab ihnen Hacken als Zepter. Jan Graf, bekannt von der NDR-Sendung „Hör mal‘n beten to“, sorgte mit Musik und Gesang für Volksfeststimmung.

Doch auch die Gäste waren gefordert. Im Mittelpunkt stand das „Selber-Ernten“ von vielen verschiedenen Sorten Kartoffeln und Kürbissen auf dem nahegelegenen Feld, das man über die eigens errichtete „Kartoffelbrücke“ über die Wätern erreichen konnte. Bei bedeckten, aber idealen Wetterbedingungen war der Andrang sehr groß.

Nach der Ernte konnten sich die „Helfer“ zur Stärkung Kartoffeln aus der großen Pfanne oder Bratwurst vom Angus-Rind sowie weitere Spezialitäten schmecken lassen.

Die Betreiber des LohmannsHofs erklärten den Besuchern das Hühnermobil und zeigten ihnen einen Schaukasten mit Bienen, zu dem Johannes Oppenhorst als aktiver Imker Ausführungen machte. Auch für die Kleinen gab es allerlei Aktionen. Sie konnten am Stand des TSV Jahn Westen das Schießen mit Pfeil und Bogen ausprobieren, Schafe, Schweine und Hühner streicheln oder den Märchenwagen besuchen.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Westen und der Wildnispädagoge Manuel Wild von der Stadtwaldfarm Verden waren vor Ort und stellten ihre Arbeit vor. Abgerundet wurde das Programm mit interessanten Informationen über den ökologischen Landbau und einer Lehmputzaktion. Nach sechs Stunden endete das Fest, das bei den Besuchern aufgrund seiner gemütlichen und familiären Atmosphäre wieder gut ankam.

kt

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