Feier im Hause Heckmann: Goldhochzeit beim Firmengründer

Die Liebe hält und hält

Monika und Heinz Heckmann freuen sich. - Foto: Kattwinkel

Hülsen - Grund zu feiern gibt es heute in der Langen Straße 95 in Hülsen. Denn Heinz und Monika Heckmann feiern goldene Hochzeit. Zahlreiche Gratulanten ließen es sich nicht nehmen, die beiden zu beglückwünschen. Neben den Familienmitgliedern waren Freunde und Bekannte gekommen. Bürgermeister Alexander von Seggern überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Ebenso gratulierte Ortsvorsteher Gernot Heers. Weitere Besucher waren Abordnungen der zahlreichen Vereine, denen das Paar angehört.

Der Jubilar wurde 1942 in Hülsen geboren. Dort verlebte er auch seine Kinder- und Schulzeit. Später erlernte er bei der Firma Wolters in Verden den Beruf des Schlossers. Nachdem er seine Meisterprüfung abgelegt hatte, folgte später noch ein Abschluss als Techniker. Im Jahre 1972 machte er sich selbstständig. Zwei Jahre später gründete er die Firma Heckmann. Im Laufe der Zeit kamen zum „Mutterhaus“ in Hülsen weitere sechs Unternehmen in Deutschland und ein Betrieb in Polen hinzu.

Im Jahre 2010 übernahm sein Sohn Henning die gesamte Heckmann-Gruppe. Lediglich in einem Teilbereich des Betriebes ist Heinz noch tätig, genießt aber ansonsten seinen Ruhestand. Langeweile kommt nie auf, denn er betreibt Fitnesstraining, ist aktiv im Männergesangverein und im Kegelclub sowie Mitglied in allen Hülsener Vereinen, die er seit Jahren, ebenso wie die Kirchengemeinde, finanziell unterstützt.

Monika Heckmann, geborene Wiggert, kam 1948 in Weddel bei Braunschweig als Zweitälteste von acht Kindern, vier Mädchen und vier Jungen, zur Welt. „Alle haben ein super Verhältnis zueinander und feiern gerne gemeinsam“, erzählt sie. Ihre Kinder- und Schulzeit verlebte sie in ihrem Geburtsort. Sie erlernte bei der Firma C&A in Braunschweig den Beruf einer Textilverkäuferin und übte ihn bis zur Hochzeit aus. Ihre Hobbys sind Singen im Frauenchor Hülsen, Theaterspielen, Turnen beim TSV Westen und Kegeln. Nicht zu vergessen die jährliche „Schwestern- und Schwägerinnen-Tour“.

Kennengelernt hat sie ihren Heinz in Braunschweig, wo er seinen Wehrdienst leistete. „Er gehörte zur Clique meiner Schwester. Bei ihrer Verabschiedung auf dem Bahnhof Braunschweig zur Fahrt an ihre neue Arbeitsstelle in der Schweiz, sah ich ihn zum ersten Mal. Richtig gefunkt hat es aber erst nach mehreren Discobesuchen. 1965 haben wir uns, nach der erforderlichen Einwilligung meiner Eltern, verlobt“, so Monika.

„Heinz hat sich sofort in unserer großen Familie wohl gefühlt. Er musste meine kleinen Geschwister immer in den Tierpark fahren, weil er ja ein Auto hatte“, erinnert sich die Jubilarin.

Geheiratet wurde 1966. Tochter Andrea, die heute in Hongkong lebt, kam 1968 zur Welt. Sohn Henning wurde 1970 geboren. Inzwischen gehören vier Enkelkinder zur Familie. 1979 bezogen die Heckmanns ein Haus in der Langen Straße 44. 2006 bauten sie den „Eichenhof“, der heute ihr „Ruhesitz“ ist. In Kürze wird nach einem Gottesdienst in der St.-Annen-Kirche das Ereignis mit Familie, Verwandten, Freunden und Bekannten gebührend gefeiert. - kt

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