Lehr- und erlebnisreiche Projekttage an der Grundschule Westen/Hülsen

Dschungelpfad und Mafia

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Unter den Augen von Nadine Allerheiligen-Ellmers, Kirsten Samblowsky und Nicole Allerheiligen-Rinn, vom Förderverein KiGruSchu, balancieren die Kinder unter der Aufsicht von Sönke Neubauer durch den Niedrigseilgarten.

Westen - Zwei lehr- und erlebnisreiche Projekttage unter der Leitung von Sönke Neubauer, Inhaber der Firma „Erleben“ aus Achim, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Westen/Hülsen.

Am Ende waren sowohl die Kinder als auch Schulleiterin Kerstin Lange und die Lehrerinnen mit der gelungen Veranstaltung, die auch zur Stärkung des Zusammenhaltes in den Klassen führte, sehr zufrieden.

Die Jungen und Mädchen lernten bei Konzentrations- und Geschicklichkeitsübungen die Kooperation mit ihren Mitschülern. Vor dem Durchlaufen der vier Stationen, von denen drei im Freien und eine in der Schule aufgebaut waren, sorgten fünf Trainer für eine ausführliche Einweisung in die Aufgaben.

Am ersten Tag starteten die Klassen 1 und 2. An der ersten Station „Der Dschungel“, einem Niedrigseilgarten, war neben Konzentration auch Geschicklichkeit gefragt. Mit Unterstützung des Trainers und Hilfestellung von Mitschülern musste der Seilparcours durchlaufen werden. Bei der Station zwei „Gefängnisausbruch“ waren Kooperation und Sportlichkeit sehr wichtig. Die „Mafia“ wollte ihre gefangenen Mitglieder befreien, was die Wärter verhindern sollten. Dabei kam es auf ein gutes Zusammenspiel der Gruppen an. Außerdem musste ein „Lasernetz“ überwunden werden, ohne dass der Alarm ausgelöst wurde.

An Station drei galt es, mit verbundenen Augen den „Pfad der Finsternis“ an einem Seil vorbei an Bäumen und über Steine zu bewältigen oder – gesteuert von Mitschülern – einen Parcours zu durchlaufen.

Gespenstische Stille herrschte an der letzten Station im „Haus der Stille“. Hierzu wurde der Betreuungsraum in der Schule genutzt. Die Kinder sollten, ohne zu sprechen, eine Murmelbahn aufbauen. Zuvor mussten sie zur Einstimmung Begriffe per Pantomime erklären.

Das gleiche Programm, angepasst an ihre Altersstufe, durchliefen am zweiten Tag die Klassen 3 und 4.

Alle Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und gaben ihr Bestes, um die Aufgaben erfolgreich zu beenden. Unterstützt wurde sie von den Klassenlehrerinnen, die an jeder Station dabei waren.

Nicht nur die Schüler waren an den beiden Tagen gefordert. Am ersten Tag fand am Nachmittag eine schulinterne Lehrerfortbildung statt, bei der der Niedrigseilgarten genutzt wurde.

Die Kosten für die Durchführung der Projekttage wurden zu zwei Dritteln vom Förderverein KiGruSchu übernommen, so dass die Eltern nur einen Kostenanteil von fünf Euro zu zahlen hatten. Dafür dankten die Schule und die Eltern dem Verein herzlich. Außerdem unterstützte der Verein noch einen Projekttag in der Kita Westen und Wahnebergen.

kt

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