Betroffene Eigentümer werden angeschrieben

Lärmschutz für Häsuer entlang der Bahnstrecke Hannover-Bremen

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Haben neue Infos: Bürgermeister Alexander von Seggern (r.) mit dem im Rathaus für den Bereich ÖPNV zuständigen Beschäftigten Timo Mitzko vor der 2016 fertiggestellten Lärmschutzwand am Dörverdener Bahnhof.

Dörverden – Die Arbeiten zum aktiven Lärmschutz entlang der Bahnstrecke Hannover-Bremen sind mit der Errichtung der Lärmschutzwand im Bereich von Dörverden und Stedorf bereits seit Mitte 2016 abgeschlossen. Nach zwischenzeitlich erfolgter Überarbeitung der schalltechnischen Untersuchungen erfolgt nun in einem zweiten Schritt die Umsetzung der passiven Lärmsanierung.

Die gute Nachricht für zahlreiche Hauseigentümer in den Ortschaften Stedorf, Dörverden und Wahnebergen hat Bürgermeister Alexander von Seggern in diesen Tagen erreicht. „Damit können viele Betroffene hier vor Ort bald zusätzlich von passiven Schallschutzmaßnahmen profitieren“, freut sich der Verwaltungschef.

Jedes Gebäude entlang der Bahnstrecke wurde schalltechnisch erfasst. Förderfähig sind Wohngebäude, die den entsprechenden Lärmsanierungsgrenzwert überschreiten und vor dem 1. April 1974 errichtet wurden oder im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes liegen, der vor diesem Stichtag rechtskräftig wurde. Für diese Gebäude werden die Grundstückseigentümer in den nächsten Wochen direkt durch das von der Bahn beauftragte Büro angeschrieben. In dem Schreiben sind die förderfähigen Wohneinheiten sowie die Fördermöglichkeiten der passiven Maßnahmen beschrieben. Die Eigentümer selber müssen also nicht selbst aktiv werden.

Der von der Bahn beauftragte Gutachter wird bei Interesse vor Ort die schalltechnisch relevanten Außenbauteile, wie Fenster oder Dachflächen der bewohnten Räume, überprüfen, um das vorhandene Schalldämmmaß zu ermitteln. Anschließend werden die Maßnahmenvorschläge berechnet und die Ergebnisse im Rahmen einer schalltechnischen Objektbeurteilung vorgelegt. In der Regel kommen Lärmschutzfenster und schalldämmende Lüfter zum Einsatz, in Einzelfällen aber auch die Dämmungen weiterer Bauteile. Entscheidet sich der Eigentümer für die Durchführung, holt der Gutachter drei Angebote ein.

Auf der Basis des günstigsten Anbieters werden schließlich 75 Prozent der Kosten aus dem Programm finanziert. Die restlichen 25 Prozent trägt der Wohnungseigentümer selbst. „Das ist eine wirklich beachtliche Förderquote, mit der neben dem Schallschutz auch eine entsprechende Wertverbesserung des Gebäudes einhergeht“, so von Seggern.

Weiterführende Infos zum freiwilligen Programm des Bundes zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen sind im Internet zu finden.

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