Neustart nach Corona-Schließung eher verhalten / Auch morgen gibt es Torte / Telefonische Anmeldung erwünscht

Kulturcafé im Ehmken Hoff: Gäste wären sehr gern gesehen

Die ersten Gäste waren Nathalia Renner und ihre Tochter Adele. „Ich finde die Maßnahmen zwar übertrieben, akzeptiere sie jedoch“, so die Mutter. Foto: Niemann

Dörverden – Auf den ersten Blick wirkte es fast wie immer – hätte das Team vom Kulturcafé auf dem Ehmken Hoff in Dörverden keinen Mundschutz getragen. Christin Rathge durfte das beliebte Hofcafé erstmals wieder öffnen und die Gäste nach neunwöchiger Zwangspause mit selbst gebackenen Torten und Kuchen verwöhnen. Ohne Einschränkungen glücklich mit der Situation zeigte sie sich jedoch nicht.

Christin Rathge spricht von einem verhaltenen Auftakt. „Ich habe mir mehr Gäste erhofft, muss andererseits aber auch zufrieden sein. Die Menschen reagieren noch verhalten und müssen sich vermutlich mit den Lockerungen und den damit einhergehenden Einschränkungen erst noch arrangieren“, glaubt Rathge, die das Kulturcafé mit nostalgischem Ambiente seit drei Jahren betreibt. Die coronabedingten Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen nehmen sie und ihre Mitarbeiterinnen gelassen. So darf nur die Hälfte der Tische besetzt werden und es gilt Maskenpflicht, jedenfalls solange, bis der Gast am Tisch sitzt. Zum Essen darf der Schutz natürlich abgenommen werden. Tischschmuck – vor Corona gab es auf allen Tischen weiße Decken – ist tabu, stattdessen wird viel desinfiziert und als kleine Zierde nur eine einzige bunte Serviette in der Mitte der Tische platziert. Weiter gilt beispielsweise: Wenn möglich, sollten sich Gäste vorab telefonisch anmelden (0160/93334338), sich vor dem Betreten des Cafés beim Personal melden und sich einen Platz zuweisen lassen sowie einen Mindestabstand von 1,50 Metern beim Anstehen an Kuchentheke und Kaffeebar einhalten. Außerdem müssen Kuchen und Getränke selbst zum Platz gebracht werden, und jeweils eine Person am Tisch hat sich mit Adresse und Telefonnummer zu registrieren. Auf diese und weitere Regeln weisen gleich mehrere Banner und Aufsteller hin, die Rathge und ihre Mutter, Heike Harries, im Ehmken Hoff ausgehängt haben. Mit vielen Unwägbarkeiten im Hinterkopf ist jeder Gast und jedes Lob Balsam für die Seele von Christin Rathge, die – wie viele andere auch – mit den Folgen der Corona-Pandemie klar kommen muss. „Ich hoffe, dass bald wieder mehr Gäste kommen“, so die junge Frau, die das Kulturcafé auch am morgigen Himmelfahrtstag, von 14 bis 16 Uhr, geöffnet hat und zudem einen Außer-Hausverkauf anbietet. „Die Wetterprognosen sind sehr gut und es werden auch im Außenbereich Tische zum Verweilen einladen.“  nie

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