Kommission „Unser Dorf hat Zukunft“ besucht Hülsen / Entscheidung am 26. Juni

Intensiv und bestens vorbereitet

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Die Bewertungskommission ging auf Rundreise durch Hülsen.

Hülsen - Die Ortschaft Hülsen hat viel zu bieten. Davon konnte sich die Bewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ auf einer Bereisung überzeugen. Der Hülsener Arbeitskreis hatte seine Hausaufgaben gemacht. Ob es für die Teilnahme am Landesentscheid reicht? Das wird sich bis zum 26. Juni entscheiden.

Intensiv hatte der Arbeitskreis auf diesen Tag hingearbeitet, damit alles perfekt abläuft. Pünktlich fertig geworden war die Broschüre, um der Kommission und später den Touristen alle markanten Punkte Hülsens aufzuzeigen. Pünktlich um 11.10 Uhr traf die Abordnung beim Kindergarten und der Grundschule ein. In drei Tagen muss sie elf Dörfer bereisen, von denen sich vier für den Landesentscheid im September qualifizieren.

Der Arbeitskreis, bestehend aus Volker Schnabel, Gernot Heers, Doris Köhler, André Mantel, Heinrich Helberg und Karin Gottschalk, zeigte sich bestens vorbereitet: Während der Rundfahrt wurde die Kommission mit allen wichtigen Informationen über das Dorf versorgt. Zu Beginn erklärte der Bürgermeister Alexander von Seggern das Konzept der Grundschule, des Kindergartens, der Krippe und des Fördervereins „KiGruSchu“. Volker Schnabel, der als Moderator der Rundfahrt fungierte, erzählte Wissenswertes über das Kalibergwerk, die ehemalige Arbeitersiedlung in der Ratsstraße und wusste auch sonst auf alle Fragen eine Antwort.

Im Industriegebiet angekommen, klärte Heinrich Helberg über den Stromverbrauch des Ortes auf und erzählte von einer Besonderheit des kleinen Dorfes: „Über 300 Arbeitsplätze stehen hier zur Verfügung, darunter auch Ausbildungsplätze, wichtig für unsere Zukunft.“

Was Gemeinschaft alles bewerkstelligen kann, hat die 72-Stunden-Aktion gezeigt. Lea Gottschalk schilderte das Projekt, bei dem Jung und Alt bewiesen, was sie zu leisten imstande sind. Und auch die Natur kam während der Bereisung nicht zu kurz: Michael Lukoschus verwies auf den alten Eichenbestand des Dorfes und die Aller als Lebensraum für seltene Tierarten.

Am Ende der Rundfahrt angekommen, hatte Werner Osthoff noch die Gelegenheit, der Kommission das Schafstallviertel zu präsentieren. Es wurde frischer Butterkuchen aus dem Backhaus gereicht, der mit Begeisterung angenommen wurde. Anschließend blieb der Kommission noch etwas Zeit, die am Dorfgemeinschaftsplatz aufgestellten Stellwände mit Fotos, die das Dorfleben abbilden, zu begutachten, bevor es dann mit dem Bus zum nächsten Dorf ging.

Als Wegzehrung wurde noch eine Dose mit zwei Stücken Butterkuchen gereicht, die, mit einem Augenzwinkern und den Worten „Ein bisschen Bestechung soll auch erlaubt sein“, angenommen wurde. Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten. Die Dörfer, die am Landesentscheid teilnehmen, werden am 26. Juni, um 14 Uhr, im Landkreis Rotenburg, bekannt gegeben.

Ob Hülsen dabei sein wird, steht noch in den Sternen. Was aber auf jeden Fall schon feststeht ist, dass der Arbeitskreis nach der Verkündung in Rotenburg mit den Bewohnern auf dem Dorfgemeinschaftsplatz zu einem netten Beisammensein zusammenkommen möchte. Genauere Informationen dazu folgen.

lg

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