1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Verden
  4. Dörverden

Vertrautes Terrain im schönsten Beruf der Welt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christel Niemann

Kommentare

Eine Frau mit Blumenstrauß und ein Mann im Anzug, dahinter eine Kinderspielecke.
Als Blumenkavalier unterwegs: Alexander von Seggern mit Stefanie Boyer bei der offiziellen Begrüßung. © Niemann

Wahnebergen – Große Schritte für einen kleinen Kindergarten: Nachdem die langjährige Leiterin der Kita Wahnebergen auf eigenen Wunsch von Bürgermeister Alexander von Seggern bereits intern im kleinen Rahmen verabschiedet wurde, hat der Verwaltungschef ihre Nachfolgerin, Stefanie Boyer, jetzt mit einem bunten Blumenstrauß offiziell im Amt begrüßt.

Die 43-Jährige ist bereits seit Anfang Januar die neue Chefin im kleinsten Kindergarten der Gemeinde, doch wirklich neu ist sie nicht. Stefanie Boyer gehört bereits seit Februar 2008 zum Team.

Die Kita Wahnebergen ist eine Ein-Gruppen-Einrichtung, in der maximal 25 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut werden. „In der Vergangenheit habe ich drei Tage in der Woche gearbeitet und darüber hinaus Krankheits- und Urlaubsvertretungen wahrgenommen“, erzählt Boyer, deren Stelle jetzt Frauke Sieling übernommen hat. Als die Ausschreibung für die Nachfolge von Christa Winter kam, habe sie entschieden, sich noch einmal einer neuen Herausforderung zu stellen und sich um die Leiterinnenstelle zu bewerben.

„Jeden Tag mit Freude zur Arbeit“

„Dass es tatsächlich geklappt hat, fühlt sich richtig gut an, Es ist wunderbar, hier zu arbeiten“, sagt sie. Jeden Tag gehe sie mit Freude zu ihrer Arbeit, zu den Kolleginnen und zu den Kindern und Eltern. „Erzieherin ist für mich der schönste Beruf der Welt. Ich wollte schon als Jugendliche nichts anderes werden und habe die Wahl bislang nicht einen Tag bereut“, betont Stefanie Boyer.

Die neue Funktion empfinde sie als Schritt auf vertrautem Terrain. Geradezu ins Schwärmen gerät die dreifache Mutter, wenn sie vom familiären Charakter der Einrichtung spricht. „Alles ist hier sehr persönlich. Es ist sicher auch für die Kinder ein Geschenk, in einer so überschaubaren Einrichtung betreut zu werden.“

Nach den Schwerpunkten in ihren pädagogischen Ansprüchen befragt, erklärt sie, dass diese Frage nicht in wenigen Sätzen zu beantworten sei. Zusammengefasst sei ihr aber Vertrauen wichtig, Vertrauen innerhalb des Teams, ebenso wie zwischen den Eltern und Erzieherinnen. „Gute Beziehungen sind hier unerlässlich.“

Und in Bezug auf die Kleinen sei es wichtig deren Persönlichkeit zu fördern und zu erhalten, da jeder Mensch ein Individuum sei. Dass Stefanie Boyer sich um die Nachfolge von Christa Winter beworben hat, freut auch den Bürgermeister, wie er bei seinem Besuch in der Kita ausdrücklich betonte. Er habe Boyer als überaus kompetente und begeisterungsfähige Person kennengelernt.  

Auch interessant

Kommentare