Awo-Ortsverein Westen feiert seinen 50. Geburtstag

Mit Kinderverschickungen und Mütterkuren gestartet

Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke (l.) mit dem amtierenden Vorstand (v. l.): Ursula Vieregge, Eltje Buch, Silvia Krüger, Peter Buch und Ingrid Weidlich. Es fehlt Klaus Roschmann. - Foto:Kattwinkel

Westen - Ein halbes Jahrhundert für soziale Gerechtigkeit: Am 19. Oktober 1966 fand die Versammlung zur Gründung der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Ortsverein Westen, statt, der damit in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert.

Seinerzeit hatten Helmut Lietz, bereits langjähriges Mitglied der im Jahre 1919 gegründeten Awo und Bürgermeister Erwin Jesse die Einwohner der damals noch bestehenden Gemeinde Westen dazu eingeladen. Als Gäste waren unter anderem der damalige Landesvorsitzende Brüns und der Vorsitzende des Awo-Ortsvereins Verden, Hammelberg, dabei.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, erklärte der Landesvorsitzende damals für alle den Sinn und Zweck der Arbeiterwohlfahrt, der heute noch aktuell ist. Nach wie vor wird mit ehrenamtlichen Engagement und professionellen Dienstleistungen um eine sozial gerechte Gesellschaft gerungen. Der erste Vorstand des Ortsvereins Westen setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Helmut Lietz, 2. Vorsitzender Wilhelm Meierkord, Schriftführer Heinz Guy, Kassierer Joachim Wittig.

Helmut Lietz (l.) Gründungsmitglied und 21 Jahre Vorsitzender der Awo in Westen sowie Heinz Guy, ebenfalls Gründungsmitglied und langjähriger Schriftführer, zeigten einen unermüdlichen Einsatz für den Westener Ortsverein. Das Foto entstand für einen Zeitungsartikel im Jahr 1984. Beide Gründungsmitglieder sind inzwischen verstorben. - Repro: Kattwinkel

Wieviel Eintritte es in den neuen Ortsverein zur Zeit der der Gründung gab, gibt das Protokoll nicht wieder. In der ersten Versammlung nach der Gründung im März 1967 freute man sich über zwei neue Mitglieder. In der „Blütezeit“ stieg die Mitgliederzahl auf 160. Im Jubiläumsjahr hat der Ortsverein 79 Mitglieder. Die ersten Beschlüsse waren seinerzeit, zum Beispiel den Konfirmanden der Mitglieder, den Mitgliedern bei grüner Hochzeit, Silber- und Goldhochzeit eine Aufmerksamkeit von fünf bis zehn Mark zu übermitteln. Die gleiche Summe sollte den älteren Mitgliedern ab 80 Jahren und dann alle fünf Jahre zugute kommen.

Nachdem am Anfang Kinderverschickungen und Mütterkuren vorrangige Angebote waren, gab es im Laufe der Zeit bis heute zahlreiche weitere Angebote, die gut angenommen wurden. Darunter Seniorennachmittage, Weihnachtsfeiern, Ausflugsfahrten, Schwimmen und vieles mehr. Im Jahre 1989 startete das Projekt „Essen auf Rädern“. Nach Helmut Lietz (1966 bis 1986) führten Walter Budnik (1987 bis 1999), und Hans Flasche (2000 bis 2003) den Verein als Vorsitzende. Seit 2004 ist Ursula Vieregge die Vorsitzende.

Im Jahre 1991 wurde mit knapp 100 Teilnehmern im Gasthaus Grotum das 25-jährige Jubiläum und am 22. Oktober 2006 im Forstenhof in Barme der 40. Geburtstag gefeiert. Auch der 50. Geburtstag soll gebührend gefeiert werden. Dazu hat der Verein am 22. Oktober, um 14.30 Uhr, zu einem Empfang in das Gasthaus „Zur Mühle“ eingeladen. Ab 15.15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und um 16 Uhr folgt der Auftritt von „Saitenklang“ mit einem „lustigen Nebenbei“.

kt

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