Kinder gehen mit den Jägern auf die Pirsch / Hunde, Frettchen und Raubvögel

Wald birgt viele Abenteuer

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Welches Fell gehört zu welchem Tier? Beim Ferienspaßprogramm des Hegerings Allermarsch blieb keine Frage der kleinen Teilnehmer unbeantwortet.

Dörverden - Lebendige Raubvögel, kluge, gehorsame Hunde, glänzende Musikinstrumente und geheimnisvolle Spuren auf dem Waldboden. Was für ein aufregender Tag für die kleinen Dörverdener, den sie sicher nicht so schnell vergessen werden.

„Mit den Jägern auf der Pirsch“, so heißt seit Jahren das Motto der Ferienspaßaktion des Hegerings Allermarsch, waren diesmal 25 Kinder, die Erklärungen zu Wald, Wild, Jagd und Naturschutz erhielten und einen lehrreichen Nachmittag mit den Jägern erlebten.

Nach der Begrüßung durch den Hegeringleiter Stefan Kleiner auf dem Gelände des Gasthauses Waidmannsheil, das Inhaber Jörg Rosenbrock zur Verfügung gestellt hatte, folgte eine musikalische Begrüßung durch die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Verden. Anschließend erklärte Heinz Meyer, einer der Bläser, den Kindern die Instrumente und verschiedene Signale. Danach konnten sie selbst probieren, dem Jagdhorn einen Ton zu entlocken, was allerdings gar nicht so einfach war, wie die Kinder schnell merkten.

Es folgte direkt ein weiteres Highlight: Falkner Torsten Koppe zeigte den Kindern zwei Wüstenbussarde und Falkner Albin Schrutka hatte einen Steinadler und ein Frettchen mitgebracht. Die Kinder waren ganz still und machten große Augen.

Aufgrund des angesagten Sturmes wurden die Teilnehmer aus Sicherheitsgründen diesmal nicht ins Revier gefahren. Trotzdem gingen die Kinder, die vorab auf die Gefahr von Zecken hingewiesen worden waren, gruppenweise im Nahbereich des Begrüßungsortes mit den Jägern auf die Pirsch. Wenn auch große Fuchs- und Dachsbauten diesmal nicht besucht werden konnten, sahen die Teilnehmer aber die praktische Arbeit mit Jagdhunden an einem kleinen Teich, unter anderem das Apportieren an Land und im Wasser. Claus Fortmann hatte zu diesem Zweck seine Brandlbracke Muklas dabei und Andreas Böning hatte seinen Deutsch-Drahthaar Alette mitgebracht.

Nicht so einfach war es für die Kinder, die Entfernung zum Wild, das in Form von Tafeln an unterschiedlichen Stellen im Gelände stand, zu schätzen. Viel Spaß machte den Mädchen und Jungen die Fährten- und Spurensuche.

Im Rahmen des Rundganges wurden ihnen auch, sozusagen nebenbei, die unterschiedlichen Getreidearten, Pflanzen, Sträucher und Bäume gezeigt und Fragen dazu beantwortet. So machten die Kinder im Laufe des Nachmittags viele lehrreiche Entdeckungen.

Am Infomobil der Kreisjägerschaft angekommen, gab es weitere Möglichkeiten, sich über Natur, Wild und Jagd zu informieren. Auf dem mobilen Informationsstand waren eine Vielzahl der in der Region, aber auch darüber hinaus vorkommende lebensechte Präparate von Wild aufgestellt, die von den Kindern bestaunt wurden und zu denen die Jäger Fragen beantworteten.

Zur Erinnerung an den erlebnisreichen Nachmittag konnten die Kinder eine Holzscheibe mit nach Hause nehmen, in die sie unter Anleitung von Lothar Breiter eigenhändig das Wappen der Landesjägerschaft Niedersachsen eingebrannt hatten. Natürlich gab es zum Abschluss traditionell Bratwurst vom Grill und Getränke.

kt

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