Westener Familie lässt sich innovatives Schutzsystem einbauen

Keine Chance dem Wasserleck

Kameramann Florian von Carlowitz filmt Torben Kaiser (Firma Schenkenberg, Rotenburg) und Arno Erfurt (Firma Wasserschutz Verden), die unter den Augen von Anke Hoefken (von links) die Montagarbeiten in dem Wohnhaus in Westen durchführen. - Foto: Kattwinkel

Westen - Zurück aus dem Urlaub, die Haustür aufgeschlossen und dann der Schock: Die Wohnung steht unter Wasser. „Hätte ich doch den Ratschlag meines Wasserversorgers befolgt und vor Urlaubsantritt den Haupthahn geschlossen“, ist da wohl der erste Gedanke. Inzwischen gibt es allerdings ein System, das einen sicheren Schutz bietet. Es wird von der Verdener Firma „Wasserschutz GmbH“, dessen Geschäftsführer Peter Drewes ist, vertrieben. Die Erfindung interessierte kürzlich sogar das Fernsehen: Ein Kamerateam war bei einer Installation in Westen vor Ort.

Dazu Peter Drewes: „Ich war 15 Jahre Vorstandschef bei einem deutschen Versicherer und weitere drei Jahre Vorstand in einem deutschen Unternehmen in Warschau. Auch heute habe ich als Aufsichtsrat immer noch Probleme mit Leitungswasserschäden.“ Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat im Januar die Jahreszahlen 2014 veröffentlicht. Demnach habe es deutschlandweit täglich im Schnitt 3175 Leitungswasserschäden an Gebäuden (ohne Hausrat) gegeben.

Drewes las in einer Anzeige der Rotenburger Kreiszeitung von Pipe-Systems Rotenburg (Inhaber Familie Klee) und dem dort entwickelten Wasserleck-Protect (WLP). Eine Kontaktaufnahme ergab, dass sich Drewes und der Erfinder von WLP, Klaus Klee, seit Jahren kennen. Klee fehlte der Zugang zu den Versicherern, hatte aber ein geniales System. Drewes kennt im Versicherungsgeschäft nahezu alle Vorstände. Sofort war klar: Eine Vertriebsgesellschaft wird gegründet: die Wasserschutz GmbH mit Sitz in Verden. Und schon beginnt die Erfolgsgeschichte. Gebäudeversicherer empfehlen heute WLP. Auch die Stadtwerke Rotenburg bieten WLP an. „Weitere Stadtwerke werden folgen“, so Drewes.

Die Idee: Mit WLP ist die Hauptwasserleitung eines Hauses im Normalzustand immer geschlossen. Wenn ein Rohr bricht, kann kein Schaden entstehen, denn mehr als drei bis fünf Liter können nicht auslaufen und die können aufgefeudelt werden. Der Haupthahn öffnet nur bei Bedarf. Das Signal kommt über Bewegungsmelder oder Waschmaschinensensoren. Für die nachträgliche Installation in einem Einfamilienhaus fallen lediglich circa 1 400 Euro Kosten inklusive Montage und Steuer an. WLP ist wartungsfrei. Es müssen weder Wände aufgestemmt, noch großartig Kabel verlegt werden. Alle erforderlichen Zulassungszertifikate und Patente liegen vor. Eine ausführliche Systembeschreibung erhalten Interessierte im Internet unter www.wasserschutz-system.de oder unter Telefon 04231/4100.

Im Auftrag der ARD hat kürzlich ein Kamerateam vom MDR einen Systemeinbau bei der Familie Hoefken in Westen begleitet. Der Beitrag wird voraussichtilch am Dienstag, 12. April, 19.50 Uhr, in der Sendung „Einfach Genial“ in allen dritten Programmen laufen. - kt

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