Die zehnjährige Janna Mohr hat das Fotografieren für sich entdeckt

Junger Blick auf die Schönheit der Natur

Janna im Baum auf
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Janna im Baum auf

Dörverden – Wie gut, dass Blumen so unterschiedlich sind. Wie gut, dass sie blühen und ranken und dass ihnen zuweilen schon kleinste Ritzen im Asphalt genügen, um zu wachsen und zu gedeihen. Es sind nämlich vor allem solche Besonderheiten, die Janna Mohr nahezu täglich aufspürt und mit ihrer Handykamera festhält.

„Ich fotografiere am liebsten Pflanzen und Tiere“, erzählt die Zehnjährige, die bis zu den Ferien die vierte Grundschulklasse in Dörverden besucht hat. Sie mag es, wenn sich Dinge entwickeln, zu beobachten, wie sich ein von ihr entdecktes Motiv von Tag zu Tag verändert. Menschen oder auch Statisches, wie etwa ein Gebäude, reizen sie dagegen weniger. Am liebsten fotografiert die junge Dame im heimischen Garten oder in denen der Nachbarn. Dann stromert sie mit dem Handy in der Hand umher, die Augen immer offen auf der Suche nach einem weiteren lohnenswerten Motiv.

Ihre bislang liebsten Fotografien: Kirschlorbeerblüte und Schneckenliebe, aufgenommen im Garten der Großeltern, sowie ganz neu das Taubenschwänzchen, ein Schmetterling aus der Familie der Schwärmer, der sich unlängst auf die Terrasse der Familie Mohr verirrt hatte. Auch den eigenen Familienhund, Paula, habe sie schon etliche Male fotografiert.

„Fotografieren ist ein schönes Hobby und ich bin dabei an der frischen Luft“, sagt die angehende Gymnasiastin. „Man kann sich damit super die Langeweile vertreiben und lernt auch noch etwas dabei.“ Und wie viele Fotos hat sie bereits gemacht? „100“, schätzt Janna, aber ihre Mutter Karin rundet die Zahl um ein Vielfaches auf. „Es sind vielleicht sogar 1000“, vermutet diese. Karin Mohr freut sich, dass ihre Tochter das Fotografieren als Hobby für sich entdeckt hat. Denn eines fällt sofort auf: Ob bäuchlings auf der Erde liegend, ob stehend, gehend oder in luftiger Höhe auf dem Ast eines Baumes sitzend, das Mädchen hat einfach ein Auge für ansprechende Motive.

Als sie noch nicht fotografiert habe, sei ihr wegen der Coronabeschränkungen oft langweilig gewesen, erzählt Janna. Aber dann hätten ihr die Eltern zum Geburtstag ein Smartphone geschenkt und sie habe mit dem Fotografieren begonnen. „Ich bin immer besser geworden und habe inzwischen auch schon ein wenig experimentiert. Beispielsweise mit Regentropfen, wenn sie an der Fensterscheibe perlen.“

Janna sagt, dass sie sich freue, wenn andere ihre Fotografien lobten oder wenn sie gebeten werde, etwas zu fotografieren. „Für unsere Nachbarin Ingrid habe ich schon öfters Blüten fotografiert oder ihren Hund Juli.“ Gedanken, wie ein Motiv zu arrangieren sei, mache sie sich dabei aber nicht. „Ich ziehe los um Fotos zu machen und halte eigentlich nur fest, was mir gefällt.“  nie

Die Kirschlorbeerblüte ist eines von Jannas Lieblingsbildern.
Das putzige Taubenschwänzchen musste die junge

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