„Eine unterschätzte Gefahr“

Journalistin Andrea Röpke stellt neues Buch über rechte Bewegungen auf dem Lande vor

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Unter dem Deckmantel von Brauchtumspflege haben sich in manchen ländlichen Regionen bereits extrem rechte Gruppen breitgemacht.

Dörverden – Eine interessante Veranstaltung für politisch Interessierte findet am Dienstag, 25. Juni, 19 Uhr, auf dem Kulturgut Ehmken Hoff in Dörverden statt. Unter dem Titel „Dörverden diskutiert über rechte Bewegungen auf dem Land“ gibt es eine Buchvorstellung mit Diskussion.

Es kommt die Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke auf das Kulturgut, um über rechte Bewegungen auf dem Land zu berichten. Sie stellt ihr neues Buch „Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“ vor, in dem sie die Gefahr aufzeigt, die von extrem rechten Personen und Gruppierungen ausgeht.

Laut Pressemitteilung der Veranstalter bringen diese sich auch im Landkreis Verden in lokale Vereine und Politik ein, um ihre menschenfeindlichen Ansichten zu verbreiten. Die Vereine Forum Zukunft, Wabe und Contra laden ein, gemeinsam zu diskutieren, wie Bürger sich dem entgegenstellen können.

„Die völkische Siedlungsbewegung und andere Aktivitäten der extremen Rechten sind eine unterschätzte Gefahr“, so Andrea Röpke. „Unter dem Deckmantel von Brauchtumspflege, Ökolandwirtschaft oder sozialem Engagement wollen antidemokratische Gruppen ihre diskriminierenden Weltanschauungen verbreiten und die Gesellschaft spalten. Es ist wichtig, sich mit ihren Strategien auseinanderzusetzen, um ihnen entschlossen entgegentreten zu können.“ Morgen gibt die Autorin daher einen Überblick über die extrem rechte Bewegungen, die in den vergangenen Jahren stark an Zulauf gewonnen haben, und beleuchtet ihr Verhalten im ländlichen Raum sowie die Strukturen im Landkreis Verden und umzu.

„Wir wollen eine tolerante, offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen willkommen und geborgen fühlen können“, so Tina Wedemeier aus dem Kreis der Veranstaltenden. „Deshalb laden wir ein, sich beim Vortragsabend zu informieren und gemeinsam zu diskutieren, wie wir aktiv werden können, um unser aller Grundrechte zu schützen.“

Der Eintritt ist frei. Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, heißt es in der Einladung. „Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

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