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Spenden-Stopp für Ukraine-Hilfe in Dörverden: Jetzt braucht es nur noch Schulsachen

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Von: Christel Niemann

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ein raum voll mit Kartons
Die Spendenbereitschaft für die Menschen in der Ukraine ist groß. Auch auf dem Kulturgut sind so viele Sachspenden eingegangen, dass das Lager binnen zwei Wochen zum Bersten gefüllt war. © Niemann

Aufnahmestopp für Hilfsgüter für die Ukraine auf dem Kulturgut Ehmken Hoff: Ehrenamtliche vom Verein Ehmken Hoff und der H.F.Wiebe-Stiftung haben dort am Donnerstag den vorerst letzten Lkw mit Hilfsgütern beladen. Diese werden am Freitag von Mitgliedern der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft in die Verdener Partnerstadt Zielona Gora gebracht, von wo aus die weitere Verteilung organisiert wird.

Dörverden – Auch in der Gemeinde Dörverden wurden Kleidung, Hygieneartikel und Lebensmittel für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine gesammelt. „Die Resonanz war riesig und Kochs Hoff ist rappelvoll“, sagt Koordinator Joachim Kruse, den auch der Kontakt zu manchen Spendern berührt hat. „Es haben neben Kindern auch hochbetagte Damen gespendet, die eigene Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung gemacht haben. Ich habe gespürt, wie wichtig es ihnen war, mir davon zu erzählen.“ Kruse berichtet weiter, dass die für das Spendenaufkommen genutzten Räumlichkeiten jetzt auch wieder für Veranstaltungen benötigt würden. Und auch die DPG weise darauf hin, vorerst keine Sachspenden mehr annehmen zu können. „Unsere Lager sind zum Bersten voll“, bestätigt Erich Rottmann von der DPG.

Noch gefragt: Alles rund um den Schulbesuch

Vernichtet werde von den gespendeten Waren natürlich nichts, alles werde verwendet. „Es ist toll, wie engagiert alle geholfen haben und wie stark der Zusammenhalt ist“, lobt Kruse, der jetzt um Unterstützung und Spenden für eine weitere Sammlung bittet: „Für die drei Dörverdener Schulen werden Schulsachen für die Flüchtlingskinder benötigt. Ob Tornister, Schulrucksäcke, Federmäppchen, Stifte oder Schreibhefte. Gesammelt wird alles, was ein Kind für den Schulbesuch braucht.“ Dies solle dabei helfen, dass die jüngsten Flüchtlinge so gut wie möglich am Alltag teilhaben können.

Wie bei jeder Spende sei darauf zu achten, dass die Sachen sauber und nutzbar sind. Wer helfen möchte, kann seine Spende am Mittwoch, 30. März, in der Zeit von 17 bis 18 Uhr, auf dem Kulturgut abgeben.  

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