Vokalensemble Harmonie St. Petersburg

Jeder Sänger eine Klasse für sich

Der Chor, aber auch jeder Solist begeisterte das Publikum, besonders der 1. Tenor Wjatscheslaw Ignatowitsch (2.v.l.) mit dem Lied „Eintönig klingt das Glöckchen“. Foto: Kattwinkel
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Der Chor, aber auch jeder Solist begeisterte das Publikum, besonders der 1. Tenor Wjatscheslaw Ignatowitsch (2.v.l.) mit dem Lied „Eintönig klingt das Glöckchen“.

Westen – Ein besonderer Musikgenuss war der Auftritt des Vokalensemble Harmonie St. Petersburg zwischen den Jahren in der Westener St.-Annen-Kirche. Darüber waren sich die knapp 50 Zuhörer einig. Das Konzert war mit einem Gottesdienst verbunden, den Pastorin Corinna Schäfer hielt. Sie hieß die Besucher und das Vokalensemble Harmonie willkommen und wünschte allen einen schönen Konzertgottesdienst. Für den Chor begrüßte Dirigent Alexander Andrianov, der auch durch das Programm führte, die Besucher.

Im ersten Teil trug der Chor geistliche Lieder vor. Zum Auftakt erklang das Weihnachtskonzert von Dmitry Bortnjanskij. Es folgte „Lobe den Namen des Herrn“ vorgetragen von Evgenij Wischnevsky (Bariton). Nach „Freue Dich“ folgte die Predigt von Pastorin Corinna Schäfer, die über die oft unterschätzte Rolle des Josef in der Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Matthäus sprach.

Bevor dann der zweite Teil mit russischen Volkslieder folgte, trug Wjatscheslaw Ignatowitsch „Gott mit uns“ vor. Mucksmäuschenstill war es in der Kirche, als der 1. Tenor voller Inbrunst das Lied „Eintönig klingt das Glöckchen“ vortrug. Es folgten weitere Titel, die von den Solisten – von denen jeder eine Klasse für sich war – oder dem gesamten Ensemble mal stimmgewaltig, mal fröhlich, mal wehmütig, aber auf jeden Fall immer sehr gefühlvoll und lebhaft vorgetragen wurden. Dafür erhielten sie von den Besuchern reichlich Applaus.

Wenn man auch den Text nicht verstand, so konnte man an der passenden Mimik und Gestik gut die Stimmung erkennen, zumal der Chorleiter den Inhalt jedes Liedes vorher in Deutsch beschrieb. Nach dem Segen von Pastorin Schäfer und dem von Chor und Konzertbesuchern gemeinsam gesungen Lied „O du fröhliche“, begleitet von Chorleiter Alexander Andrianov an der Orgel, endete der Gottesdienst und das wiederum gelungene Konzert und die Besucher traten beseelt den Heimweg an.

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