Im August gibt"s wieder frischen Kuchen

Claudia Sulzberger eröffnet Hof-Café auf dem Ehmken Hoff in Dörverden

Drei Männer und drei Frauen stehen vor einem Fachwerkgebäude und halten ein Schild auf dem steht „Café geöffnet“
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Freuen sich über die schnelle Lösung: Frederike Wessel, Dieter Sprei und Johann Schröder (v.l.) sowie Monika Schwertner (r.) vom Stiftungsvorstand mit den neuen Café-Betreibern Claudia Sulzberger und Ulrich Schmied.

Nach dem überraschenden Aus des Hof-Cafés auf dem Kulturgut Ehmken Hoff in Dörverden steht nun eine Nachfolgerin fest: Claudia Sulzberger übernimmt im August das Zepter, um sonntags, von 13 bis 18 Uhr, die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee, Tee und Erfrischungsgetränken zu verwöhnen.

Dörverden – Nach Auskunft des Vorstands der H.F.Wiebe Stiftung haben sich drei geeignete Bewerber um die Nachfolge beworben. Doch angesichts ihrer Erfahrung mit einer vergleichbaren Gastronomie sei Sulzenberger zur Favoritin avanciert. Am Donnerstagabend haben die Beteiligten den nötigen Vertrag unterschrieben, sodass das Projekt „Hof-Café Pauls Tochter“ am Sonntag, 8. August, starten kann.

Schließung sorgte für Bedauern

Die Schließung des beliebten Cafés vor wenigen Wochen hatte für großes Bedauern gesorgt. Umso schöner, dass die zweigeteilte Klön-Tür nicht mehr lange geschlossen bleibt und die Nachfolge für Kristin Rathge gesichert ist. „Es ist mein Wunsch, wieder ein Café dieser Art zu führen“, erzählt Sulzberger, die bis zum Verkauf der Immobilie im vergangenen Jahr auf Eschels Hoff in Benkel in der Gemeinde Ottersberg ein Hof-Café unter gleichem Namen betrieb. Ihr Mann Ulrich Schmied arbeitete in der angrenzenden Schmiedewerkstatt an seinen Eisenskulpturen. „Wir hatten dort auch eine Galerie, die hin und wieder für kulturelle Veranstaltungen genutzt wurde“, erzählt sie.

Erst vergangene Woche habe sie durch diese Zeitung von der Suche nach einem neuen Betreiber für das Café auf dem Kulturgut erfahren. „Ich dachte gleich, das ist genau mein Ding“, sagt sie, froh darüber, dass ihr Mann sie bei der Entscheidung unterstützt hat.

Selbstgebackenes kommt auf den Tisch

Bis zum Start im August gibt es für das Paar, das inzwischen in Heesen in der Gemeinde Hilgermissen einen Hof bewohnt, noch viel zu tun. Doch mit Zuversicht und guten Ideen packen die zwei das Vorhaben an.

„Die Leute wollen vor allem, dass von mir Selbstgebackenes im Sortiment ist“, weiß sie. „Dafür bin ich zuständig, während mein Mann ein richtiges As im Service ist“, verrät Sulzberger, die ihre Gäste mit Rübli-Torte, eine Spezialität aus ihrer schweizerischen Heimat, zu genussvollem Naschen verführe will. Mit Schokoladen-Birnen-Torte zählt Sulzenberger eine weitere von ihren ehemaligen Stammgästen favorisierte Leckerei auf, mit der sie auch in Zukunft punkten möchte. Butterkuchen wird es im Hof- Café Pauls Tochter allerdings nicht geben. „Den zu backen, überlasse ich dem hiesigen Back-Team“, sagt sie.

Außenbereich lockt zum gemütlichen Kaffeetrinken

Im Außenbereich wird auch die neue Pächterin bei gutem Wetter einige Tische aufstellen, die zum gemütlichen Kaffeetrinken einladen. Und genau wie die feinen Torten soll auch der Kaffee besonders schmackhaft und von guter Qualität sein. An der sonntäglichen Öffnung wird Claudia Sulzenberger zunächst einmal nichts verändern. Sie möchte das Ganze erst einmal behutsam und mit Bedacht angehen.

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