Eva Niemeyer ist Leiterin der Kindertagesstätte Dörverden Am Hesterberg

„Ich bin hier glücklich“

Blicken zuversichtlich in die Zukunft (v.l.): Eva Niemeyer, Antje Jordan, Elke Lindhoff und Andreas Kowalski (Öffentlichkeitsarbeit Lebenshilfe). Foto: Niemann

Dörverden – Eva Niemeyer leitet seit Mitte März als Nachfolgerin von Stefanie Lechner die Kindertagesstätte Dörverden Am Hesterberg. Lechner hat die Leitungen für das Kompetenzzentrum Kita Bierden der Lebenshilfe mit den Hort-Standorten Bierden und Paulsberg übernommen.

Niemeyer, die seit fast 19 Jahren bei der Lebenshilfe angestellt ist, stellte sich im Rahmen eines Pressegesprächs vor. „Mit ihr haben wir nicht nur eine langjährige, sondern auch eine sehr erfahrene Mitarbeiterin für diese wichtige Aufgabe gewonnen“, sagte Lebenshilfe-Geschäftsführerin Antje Jordan.

Niemeyer war bislang in der heilpädagogischen Kleingruppe im Kinderhaus Eitze tätig. Die 38-Jährige wohnt in Kirchlinteln, ist Mutter zweier Söhne und bringe, so Jordan, die idealen Voraussetzungen als Führungskraft mit. Eva Niemeyer hat sich laufend weitergebildet, nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin zunächst eine heilpädagogische Zusatzausbildung absolviert, eine Weiterbildungsmaßnahme für künftige Führungskräfte in Kitas abgeschlossen und wichtige Kenntnisse in Sachen Qualitätsmanagement erworben. Die 38-Jährige liebt ihren Beruf mit all seinen Facetten und freut sich über ihre neue Funktion. „Es ist für mich eine neue Herausforderung und eine wichtige berufliche Weiterentwicklung“ beschrieb sie deren Reiz.

Die enge Zusammenarbeit mit der Senioren- und Pflegeeinrichtung des Landkreises „Haus am Hesterberg“ findet Niemeyer besonders reizvoll. Die Kooperation sei sehr bereichernd und biete wunderbare Kommunikationserlebnisse zwischen Kindern und Senioren. „Alle profitieren davon. Kinder, Eltern, Erzieher und Bewohner“, sagte Jordan.

Einrichtungsleiterin Elke Lindhoff wies auf die etablierten Strukturen der Kooperation hin, die im Herbst seit zehn Jahren besteht. Der Geburtstag wird am Sonnabend, 21. September, mit einem Fest gebührend gefeiert.

Dass sich die 48 kleinen Menschen im Alter von ein bis sieben Jahren sowie die großen Leute in der Kita wohlfühlen, ist der „Neuen“ wichtig. Die Rahmenbedingen seien ideal, um gute pädagogische Arbeit zu leisten. Ebenso habe sie der Inklusionsgedanke geprägt. Wert legt Niemeyer darauf, das, was bislang gut funktioniert hat, in Zukunft beizubehalten. „Es gibt hier bereits soviel Gutes“, sagte sie, und dass ihr Entschluss, sich gerade für diese Leitung zu bewerben, richtig sei. „Ich bin hier glücklich. Ich merke täglich, wie gut die Lebenshilfe organisiert ist und erfahre ein hohes Maß an Rückendeckung.“ Auch habe sie bereits viele Eltern kennengelernt, die überaus engagiert seien. „Ich freue mich über Anregungen von deren Seite.“  nie

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