SV Hülsen erreichtet PV-Anlage zu Eigenstromversorgung

Das Ziel: Ein grüner Sportverein

Vier Männer vor Sportheim.
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Vereine, die in Sachen Umwelt nach vorne gehen, werden selbstverständlich gefördert, sagte Bürgermeister Alexander von Seggern im Beisein von Sören und Jesse Bahrs und Uwe Kaiser (von links).

Maßgeblich in Eigenleistung hat der SV Hülsen auf dem Dach des Funktionsgebäudes eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher zur Eigenstromversorgung errichtet. Dank tatkräftiger ehrenamtlicher Hilfe von Bauleiter Sören Bahrs und seinem Team wurde die Photovoltaik-Anlage mit 7,2 kW Leistung am Wochenende installiert und wird jetzt nach Auskunft des Vereinsvorsitzenden Uwe Kaiser zeitnah in Betrieb genommen.

Hülsen – Wie kann ein Sportverein einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten? Beim SV Hülsen hat man sich mit einer kreativen Idee engagiert und intern einen von der Gemeinde begleiteten mehrteiligen Masterplan auf den Weg gebracht, wo neben Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Vereins insbesondere klimaneutrale Aspekte zur maßgeblichen Reduzierung von CO2-Emissionen im Fokus stehen. „Das Funktionsgebäude war der erste Schritt im Masterplan, die Bewässerungsanlage auf dem Sportplatz der zweite und die Photovoltaikanlage, die das Funktionsgebäude, das Vereinsheim und die Flutlichtanlage mit Strom versorgen wird, ist der dritte“, berichtet Kaiser, als er mit Bürgermeister Alexander von Seggern und Sören und Jesse Bahrs die neue Anlage in Augenschein nahm.

Kaiser und von Seggern sprachen vom Ziel eines „grünen“ Sportvereins, der seinen Beitrag für den Klimaschutz leiste, die CO2-Emissionen maßgeblich reduziere und den primären Stromverbrauch nahezu autark gestalte. „Der Einsatz einer Photovoltaik-Anlage bietet große Vorteile. Der Verein spart Strom und gewinnt ihn außerdem noch auf sehr umweltfreundliche Art und Weise“, sagte von Seggern, der unterstrich, dass im Sinne der derzeitigen Diskussion um den Ausbau von erneuerbaren Energien die Gemeinde Dörverden den SV Hülsen beim Bau der Anlage unterstützt habe. „Der Gemeinderat hat einem Zuschuss in Höhe von 7500 Euro zugestimmt, damit der Verein die Anlage finanzieren kann.“ Er sei froh, dass die Gemeinde den Verein nach Kräften unterstützt, unterstrich Kaiser.

30 000 Euro habe die Anlage gekostet. 40 Prozent seien als Fördermittel aus dem Strukturfonds des LSB gekommen, jeweils 25 Prozent von Gemeinde und Landkreis, sodass der Verein selbst nur zehn Prozent der Kosten habe stemmen müssen, die primär durch Eigenleistung erbracht worden seien. Insgesamt wurden laut Kaiser 24 Module installiert, die für eine Leistung von 9,8kW sorgen. Wenn der Strom nicht sofort benötigt wird, werde er zur späteren Nutzung in der Sonnen-Batterie gespeichert, da eine Einleitung in das öffentliche Stromnetz nicht erlaubt sei.

Zufrieden mit dem Erreichten haben Kaiser und seine Mitstreiter bereits die nächsten Projekte in Richtung klimaneutraler Verein im Blick. „Am Vereinsheim wird eine Ladesäule für E-Automobile errichtet. Die Erdkabel wurden schon in Eigenleistung verlegt“, so Kaiser. Der Verein möchte einen elektrisch angetrieben Mannschaftsbus anschaffen, um die Fußballer möglichst klimaneutral zu den Punktspielen zu transportieren. „Als letztes Dorf im Südkreis müssen unsere Teams durchschnittlich einfache Anfahrtswege über 75 Kilometer bestreiten. Da macht ein E-Bus durchaus Sinn.“

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