Hauswirtschafterin Herta Burdorf geht in den Ruhestand / „Kompetent und kollegial“

Verantwortung für mehr als 1,5 Millionen Essen

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Hauswirtschaftsleiterin Herta Burdorf (2.v.l.) wurde von Kreisrätin Regina Tryta, Einrichtungsleiterin Elke Lindhof und Fachdienstleiter Bernd Dannheisig (v.l.) mit herzlichen Worten in den Ruhestand verabschiedet.

Dörverden - Blumen, Präsente, Lob und Dank in den Redebeiträgen von Kreisrätin Regina Tryta, Fachdienstleiter Bernd Dannheisig und Einrichtungsleiterin Elke Lindhof sowie Applaus von Familie, Vorgesetzten und den Arbeitskollegen: Für einen solch herzlichen Abschied muss man schon eine besondere Persönlichkeit sein.

Und das ist Herta Burdorf, die annähernd 20 Jahre den Bereich Hauswirtschaft in den kreiseigenen Senioren- und Pflegeeinrichtungen „Haus am Hesterberg“ in Dörverden und dem „Haus in der Bürgerei“ in Thedinghausen geleitet hat. Zum 1. November geht die in Westen geborene Geestefelderin nun in den Ruhestand. Ihr Abschied hat Kollegen wie auch Bewohner sichtlich bewegt.

Auch Herta Burdorf fällt der Abschied nicht leicht, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte. Der Kontakt mit Bewohnern, Kollegen und ehrenamtlichen Kräften sei für sie ein großer menschlicher Gewinn gewesen. „Ich nehme viel mit, was ich nicht missen möchte“, sagte sie.

Als der Landkreis 1996 eine Hauswirtschafterin für das Kreisaltenheim in Dörverden suchte und sie sich nach Jahren als Landwirtin auf dem eigenen Betrieb in Geestefeld und ab 1990 als Hauswirtschafterin im Verdener Krankenhaus auf die Stelle bewarb, erhielt sie den Zuschlag. Seitdem sorgte sie dafür, dass es im hauswirtschaftlichen Bereich beider Einrichtungen an nichts fehlte – vom Einkauf bis hin zur Gestaltung der Speise- und Dienstpläne. Und wie vor allem im Redebeitrag von Elke Lindhof mehr als deutlich wurde, hat Herta Burdorf mit fachlicher Kompetenz, hoher Flexibilität und ihrer Weiterbildungsbereitschaft sämtliche Aufgaben mit Bravour gemeistert.

Nebenbei hat sie auch noch einige Qualifizierungen absolviert. So hat sie bereits 1994 den Meistertitel in der Hauswirtschaft erlangt und eine stattliche Anzahl junger Frauen zu städtischen Hauswirtschafterinnen ausgebildet.

In ihrer Laudatio ging Lindhof auch auf die menschlichen Stärken der scheidenden Kollegin ein, die sie als gerecht und offeni für die Nöte und Anliegen der Kollegen erlebt hat. Außerdem habe Burdorf gleich mehrere Einrichtungsleitungen erlebt, unzählige Bewohner und Gäste in beiden Häusern kennen gelernt und für deren Wohlergehen gesorgt sowie dabei die Zubereitung von mehr als 1,5 Millionen Essen für Groß und Klein verantwortet.

Lindhof zeigte sich überzeugt, dass es überwiegend gute Dienstjahre für Herta Burdorf gewesen sein müssen, wenngleich auch diese neben vielen schönen auch traurige Dinge erlebt habe. „Anders lässt sich Ihre immer stets freundliche, zufriedene, kollegiale und hilfsbereite Art nicht erklären“, so Lindhof zum Abschluss ihrer detaillierten Rückschau.

In ihrem Ruhestand will die 63-Jährige zunächst einmal „ein bisschen Abstand“ nehmen, „Hektik und Stress“, die mit der Berufstätigkeit verbunden waren, abklingen lassen und sich mehr Zeit für ihre Familie und für ihr Hobby, die Gartenarbeit, nehmen.

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