Projekttage an der Dörverdener Grundschule

Vom Hamsteralarm bis zum Süßigkeitenroboter

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Es werde Licht: Die Besucher dürfen selbst gebaute Stromkreise ausprobieren.

Dörverden - Ein Roboter, der so stark ist, dass er seinen Besitzer beschützen kann und der dazu noch Süßigkeiten ausspuckt – das wäre eine nützliche Erfindung. Das findet zumindest ein Dörverdener Grundschüler. Ein anderer hätte gerne einen Roboter, der ihn wachhält. Und ein weiterer tüftelte in den vergangenen Tagen an einem Exemplar, das Tiere in der Luft füttern kann.

Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt in der Projektgruppe mit dem Titel „Die Sockensuchmaschine“. Viele spannende Ideen rund um das Thema „Erfindungen“ sind dabei entstanden.

Forschung zu selbstgewählten Themen

„Wir wollen es wissen“ lautete seit Montag das Thema der Projekttage der Grundschule Dörverden/Barme. Die Kinder forschten in Gruppen zu selbst gewählten Themen. Die einen wollten alles über Schmetterlinge wissen, die anderen über das Mittelalter. So wurden Kokons gesammelt und Lapbooks gebastelt, Burgen gebaut und Wappen studiert. Beim Präsentationstag gab es gestern für Eltern und Gäste dementsprechend viel zu entdecken.

Janna (sieben) weiß nach den Projekttagen so viel über das Thema Wasser, da staunt sogar der Bürgermeister.

„Wir haben gelesen“, berichteten Felina (acht) und Laura (neun). Ihre Gruppe hatte das Buch „Hamsteralarm“ von Margret Netten intensiv unter die Lupe genommen. „Wir haben zu jedem Kapitel Aufgaben bearbeitet“, sagte Felina. „Und das hat richtig Spaß gemacht“, fand Laura.

Kein Kuss für den Frosch

Eine Gruppe bereitete Mahlzeiten zu und erstellte ein kleines Kochbuch. Die Schüler aus dieser Gruppe verkauften am Präsentationstag selbst gemachte Marmeladen – mit großem Erfolg. „Guck mal, wie viel Geld wir schon haben“, freuten sich Arne und Amelie, zwei Zweitklässler mit Verkaufstalent.

Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit Lernspielen und stellte sogar selbst welche her, eine weitere baute Stromkreise. In Barme forschten Kinder nach Tieren, die ihren Lebensraum auf dem Schulgelände haben, andere informierten sich über Bienen.

Beeindruckend finden die Besucher eine Ritterburg. Hergestellt hat sie eine Gruppe, die zum Thema Mittelalter forschte.

Eine Gruppe präsentierte Interessierten ihre Forschungsergebnisse zum Thema Wasser. Nach ein paar Versuchen mit ihrer Projektgruppe weiß die Stedorferin Janna (sieben) jetzt, dass Korken schwimmen, Büroklammern nicht – und dass sich im Wasser allerhand Lebewesen tummeln. Sie erzählt: „Wir waren bei Familie Schiffner im Garten, wo es einen Teich gibt. Wir haben aufgeschrieben, was wir dort erlebt haben. Und Fotos gemacht, von Sachen, die wir gesehen haben.“ Sie zeigte ein paar Bilder. „Das ist ein Molch. Und das hier ein Frosch. Manche Kinder haben sich getraut, den anzufassen. Küssen wollte ihn aber keiner.“

rei

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