Große Freude auf baldiges Wiedersehen

Kindergarten Barme hält trotz Lockdown Kontakt zu Eltern und Kindern

Wenn der normale Kindergartenalltag voraussichtlich am 1. März wieder losgeht, erwartet jedes Kind ein blumiger Willkommensgruß mit einer herzerwärmenden Botschaft.
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Wenn der normale Kindergartenalltag voraussichtlich am 1. März wieder losgeht, erwartet jedes Kind ein blumiger Willkommensgruß mit einer herzerwärmenden Botschaft.

Barme – Corona hat auch in den Kitas vieles auf den Kopf gestellt, wo durch eingeschränkte Betreuungsmöglichkeiten nicht wenige Eltern bis an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeiten gebracht werden. Auch im Kindergarten Barme wurden deshalb alternative Lösungen entwickelt, und es wird zu Eltern und Kindern, die die Einrichtung zurzeit nicht besuchen können, aktiv Kontakt gehalten.

Zurzeit wird dort außerdem daran gearbeitet, wie und in welcher Form der Kindergarten im März wieder für alle 40 Kinder geöffnet werden kann. „Es gibt zwar noch keine Klarheit, aber wir haben uns schon mehrere Lösungswege wie alternative Betreuungszeiten ausgedacht, sodass wir trotz räumlicher Grenzen die gesetzlichen Vorgaben einhalten können“, so Kita-Leiterin Jutta Schroeder.

Derzeit wird im Kindergarten Barme aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nur die Hälfte der Kinder betreut. „Wir vermissen natürlich alle und haben daher den großen Wunsch Kontakt zu halten”, verdeutlicht Schroeder. Leiterin und Team wurden daher kreativ und haben schriftliche sowie digitale Ideen entwickelt, die sowohl die Kinder, Homies genannt, als auch ihre Eltern unterstützen sollen, um die Zeit daheim möglichst abwechslungsreich zu gestalten und dabei in engem Kontakt zu bleiben. Lieder, Rätsel, Fingerspiele aber auch Gebete, Mitmachgeschichten, Basteltipps und Experimente werden zurzeit wenigstens einmal wöchentlich per Brief oder als Video-Botschaft an die Familien verschickt. Schroeder: „Wir greifen Themen und Geschichten auf und geben auch kleine Aufgaben, von denen wir hoffen, dass sie die Kinder interessieren und dass unsere Ideen und Anregungen zu Hause umgesetzt werden.“

Jutta Schroeder zeigt, dass an den Fensterscheiben der Kita die jüngsten Arbeiten der Kinder aufgehängt sind.

So bekamen die Kinder kürzlich die Geschichte vom dicken, fetten Pfannkuchen erzählt, der ein Pfannkuchenrezept beigefügt war. „Die Eltern sind von unserer Initiative begeistert“, erzählt Schroeder, die sich natürlich über die vielen positiven Rückmeldungen freut. „Wir bekommen auch Antwortmails der Familien, die Fotos ihrer Kinder beim Basteln oder fertige Projekte zeigen.“ Dass alles zeige, dass das Kontakthalten bei den Eltern und Kindern gut funktioniert. Und nicht zuletzt wolle das Kita-Team die Eltern auch ein Stück entlasten. „Wir wissen von Familien, die neben einem Kindergartenkind ein oder auch mehrere Schulkinder zu betreuen haben. Und wenn die Eltern dann auch noch arbeiten müssen, wird es schnell zu viel.“

Dem Team sei es auch sehr wichtig, dass die Kinder, die daheim betreut würden, sich keinesfalls ausgeschlossen fühlten. „Sie sollen spüren, dass wir an sie denken und dass wir uns bereits sehr auf das Wiedersehen mit ihnen freuen“, so Schroeder.

Via Brief und Video hält die Einrichtung zu den Kindern und Eltern Kontakt.

Um die verschiedenen Ideen und Aktionen umsetzen zu können, braucht es auch Unterstützung, die der Kindergarten in Barme nach Aussage von Schroeder durch den Träger, den Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Rotenburg-Verden, auf vielfältige Weise erfährt. „Das läuft alles optimal. Die technische Ausstattung des Kindergartens hat man bereits aufgewertet und sie wird weiter ausgebaut. Außerdem werden wir in Kürze Laptops und Handys bekommen. Was aber ebenso wichtig ist, ist die Wertschätzung, die unser Team durch den Träger erfährt.“

Wie geht es weiter, wenn alle Kinder zurück in die Einrichtung kommen? „Teils fängt die Arbeit wieder bei null an, denn vermutlich insbesondere die Krippenkinder wieder neu eingewöhnt werden müssen“, meint die Leiterin. Darüber hinaus werde das Team weiter flexibel agieren. „Das Virus wird uns aber nicht ausbremsen. Für das Frühjahr haben wir an Aktivitäten bereits eine Bewegungsbaustelle im Außenbereich und eine Mini-Bücherei für die Kleinen im Blick.

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