Für den Dörverden-Stedorfer Neubau kommen zwei Grundstücke in Frage

Gemeinde sucht Wehr-Standort

Oben Querung zur Ovelgönne und unten „Im kleinen Moor“. Beide Standorte kommen in Betracht. Zeitnah sollen jetzt die Kaufverhandlungen starten. - Fotos: Niemann

Dörverden - Die Feuerwehrgerätehäuser der Gemeinde Dörverden reichen, wie bereits mehrfach berichtet, für die Anforderungen eines modernen Feuerwehrbetriebs nicht mehr aus. Die Fahrzeughallen sind nicht mehr groß genug für die aktuellen Fahrzeuge und Sicherheitsstandards, auch die Sozialräume entsprechen nicht mehr heutigen Anforderungen. Die Gemeinde ist daher unter Handlungszwang und hat zunächst den Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für die Ortsfeuerwehren Dörverden und Stedorf auf der Agenda.

Eine Zusammenlegung der Wehren ist allerdings nicht vorgesehen. Ihre Eigenständigkeit werden beide Wehren auch unter dem gemeinsamen Dach behalten. Der Ausschuss für Feuerschutz, Öffentliche Sicherheit und Ordnung hat am Donnerstagnachmittag in öffentlicher Sitzung weitere Schritte eingeleitet und einer Beschlussempfehlung der Verwaltung die Planung betreffend zugestimmt sowie zur endgültigen Abstimmung in den Verwaltungsausschuss weitergeleitet.

Oben Querung zur Ovelgönne und unten „Im kleinen Moor“. Beide Standorte kommen in Betracht. Zeitnah sollen jetzt die Kaufverhandlungen starten. - Fotos: Niemann

Laut Bürgermeister Alexander von Seggern soll das Planungsvorhaben bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Gemäß Beschlussvorlage erging an den VA von allen Fraktionen zunächst die einstimmige Empfehlung, das vom Arbeitskreis aus Feuerwehr, Politik und Verwaltung erarbeitete Anforderungsprofil einschließlich bereits vorliegender planerischer Skizzen zu beschließen und den Bürgermeister zu beauftragen, zur Vorbereitung weiterer Investitionsentscheidungen ein erfahrenes Planungsbüro auszuwählen und mit der Planung zu beauftragen. Über die eigentliche Gebäudeplanung hinaus sollen dabei auch sämtliche Bau- und Herstellungskosten wie Ent- und Versorgungsleitungen oder eventuell erforderliche Grundstückszufahrten ermittelt werden.

Die Frage von Richard Logies (SPD) nach dem möglichen Kostenrahmen ließ der Bürgermeister unbeantwortet. Er nannte lediglich die Kosten von 900 000 bis 1,5 Millionen Euro für die drei Feuerwehrgerätehäuser, die die Mitglieder im Arbeitskreis im Vorfeld besichtigt hatten. Und in den Fraktionen war man sich einig, dass lieber etwas großzügiger geplant werden soll. „Abspecken können wir immer noch“, regte Walter Franzmeier an. Auch Heinrich Bodenstab konnte dem aktuellen Beschlussvorschlag folgen. Er machte auch darauf aufmerksam, bei der Planung die Bedürfnisse des Feuerwehrnachwuchses zu berücksichtigen, da dieser schließlich die Zukunft der Wehren sei.

Als Standort für das neue, gemeinsame Gerätehaus kommen zwei Grundstücke infrage: an der B 215 in der Querung zur Ovelgönne und „Im kleinen Moor“. Da sich aber beide Flächen nicht im Gemeindebesitz befinden, werden nach Aussage des Bürgermeisters vor der Planungsvergabe zunächst einmal Kaufverhandlungen durchgeführt.

„Der Arbeitskreis hält die Fläche an der B 215 für den besten Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus“, sagte von Seggern. Aber Größe und Zuschnitt beider Grundstücke ließen eine Anordnung des Gerätehauses und der Stellplätze gemäß der Vorstellungen der Aktiven zu. So sind für das Gebäude Umkleide-, Aufenthalts- und Unterrichtsräume, ein für Damen und Herren getrennter Sanitärbereich mit Dusche und Behindertentoilette sowie Stellplätze für die Feuerwehrfahrzeuge und außerdem ein Waschplatz und eine Werkstatt vorgesehen. - nie

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