Westen/Hülsen musste lange darauf warten

Gemeinde saniert Grundschultoiletten

Die Aula dient den Handwerkern vorübergehend als Lagerraum für Bauteile. Pünktlich zum Schulstart sieht hier aber sicherlich alles wieder ordentlich aus. - Foto: Kattwinkel

Westen/Hülsen - Die Schulleitung in Westen/Hülsen hat sich seit Jahren beim Schulträger, der Gemeinde Dörverden, bemüht, die Sanierung der Toiletten anzugehen und ausreichende Haushaltsmittel vom Gemeinderat dafür zur Verfügung gestellt zu bekommen. Diesem begründeten Werben und Aufzeigen von Notwendigkeiten ist der Gemeinderat in diesem Jahr schließlich durch einen ausreichenden Mittelansatz nachgekommen.

Diesem begründeten Werben und Aufzeigen von Notwendigkeiten ist der Gemeinderat in diesem Jahr schließlich durch einen ausreichenden Mittelansatz nachgekommen. Jetzt in den Sommerferien arbeiten mehrere Handwerksbetriebe aus der Region in den zentralen Toilettenräumen. 

Nach fünf Wochen Ferien ist in der Grundschule Westen/Hülsen immer noch keine Ruhe eingekehrt. Die Ursache dafür ist, dass nach der Entkernung der Toilettenräume die Verlegung neuer Abwasserleitungen durchgeführt, Wasserleitungen neu installiert und das Stromleitungsnetz überarbeitet werden mussten.

Während dieser Arbeiten wurde dann auch noch ein Durchfeuchtungsschaden an der Decke festgestellt. In diesem Fall musste ein Dachdecker das marode Flachdach über den Sanitärräumen Bitumenschweißbahnen neu abdichten. Schadhafte Dachrinnenteile waren nachzulöten. „Für die Gesamtabwicklung haben wir genau sechs Wochen Zeit, die wir aufgrund der sehr aufwändigen Arbeiten auch benötigen“, so Axel Zasowski, Leiter des Baubetriebshofes der Gemeinde Dörverden, der die Bauleitung innehat.

Der neue Hausmeister Matthias Spöring und Bauleiter Axel Zasowski (1. und 2. v.l.) unterstützen die Handwerker tatkräftig beim Ausbau der Sanitärräume.

Die komplette Entkernung der beiden Sanitärräume wurde bereits durch Mitarbeiter des Bauhofes durchgeführt. Danach war der Weg frei für die Arbeiten der Handwerker, die alle aus der heimischen Region kommen. So werden im Rahmen der Baumaßnahme, die nach Aussage von Axel Zasowski etwa 50.000 Euro kosten wird, neue Wasserzuleitungen mit Einzelabsperrung, neue Abflüsse, die komplette Elektrik sowie neue Kabinen erstellt. Außerdem erhalten die Räume neue Fliesen und die Wände, die nicht verfliest werden, einen freundlichen Anstrich.

Nach den Ferien werden die Lehrer und Kinder sich bestimmt freuen, moderne und funktionsfähige Sanitäranlagen vorzufinden. Bis dahin werden die Handwerker aber noch manchen Tropfen Schweiß vergießen. - kt

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