Gelungener Doppelpass in der Hauptstadt

Oldiekicker des SV Wahnebergen zu Gast bei Hertha BSC

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Heino Meyer (SG Wahnebergen, li.) und Lutz Kirchhoff (Hertha BSC Berlin) waren die Organisatoren einer gelungenen Berlin-Tour.

Wahnebergen - Sie kam schon auf eine etwas ungewöhnliche Weise zustande, die Reise der Fußballsenioren Ü65 der SG Wahnebergen mit ihren Partnerinnen nach Berlin, zu einem Freundschaftsspiel gegen die Ü60 von Hertha BSC Berlin. Für die Reisegruppe wird der Besuch in der Bundeshauptstadt sicherlich ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Auf einer Geburtstagsfeier hatten sich Heino Meyer und der ehemalige Bundesligaprofi Lutz Kirchhoff, heutiger Abteilungsleiter beim Bundesligaclub in Berlin, kennengelernt. Schnell waren die Fäden geknüpft und der Besuch der Wahneberger in der Hauptstadt beschlossen. „Dies ist besonders dem großen Einsatz von Heino Meyer und seiner Hartnäckigkeit zu verdanken“, sparten die Beteiligten nicht mit Lob. Voller Unternehmungslust machten sich die Wahneberger auf den Weg.

Niederlage im Spiel, Sieg beim Grillen

Sportlich, so wurde schnell deutlich, musste die Gäste-Truppe zwar Lehrgeld bezahlen, der guten Laune tat das allerdings keinen Abbruch. Gekickt wurde in Wedding, auf dem Gelände der Hertha-BSC-Fußball-Akademie, wo man gegen die jüngere Hertha-Mannschaft, gespickt mit Ex-Bundesligaspielern, ein Dutzend Tore kassierte. Doch kurz vor der Pause gelang Heino Meyer wenigstens noch der Ehrentreffer. Bei der anschließenden Grillparty waren die Gäste umso standhafter und gingen als Sieger hervor. Dieser Triumph wurde dann in einem urigen Altstadtlokal mit Livemusik weiter gefeiert.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen von Berlin. Gemeinsam mit den mitgereisten Frauen war ein Stadtbummel unter der Leitung des „Berlinexperten“ Dieter Rabbow angesetzt. Dabei standen die Gedächtniskirche, Kudamm, „Unter den Linden“ und KaDeWe (Kaufhaus des Westens) auf dem Programm.

Reise durch Berlin

Am Sonntag verführte das schöne Wetter zu einer Stadtrundfahrt mit Spreedampfer. Vom Wasser aus wurden die Sehenswürdigkeiten mit Regierungsviertel, Berliner Dom, Museumsinsel und mehr besichtigt. Wieder an Land, ging es zum Brandenburger Tor und durch das Nikolaiviertel. Im Roten Rathaus konnte der DFB-Pokal besichtigt werden. Weitere Stationen waren der Fernsehturm und der Alexanderplatz.

Die Rückfahrt zum Hotel nach Spandau gestaltete sich für die Reisenden schwierig. Ein Unfall machte den direkten Weg ins Quartier unpassierbar. Ein Fußmarsch war angesagt. Doch nach einigen Umwegen, mal treppauf, mal treppab, dann mit U-Bahn, Regionalzug und S-Bahn, kam man noch gerade rechtzeitig im Hotel an – und anschließend wohlbehalten zurück in die Heimat.

rfw

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