Gelbe Gruppe der Dörverdener Kita pflanzt Gemüse in eigenen Hochbeeten an

Radieschen wachsen nicht im Supermarkt

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Die Dörverdener Kinder freuen sich schon darauf, die Früchte ihrer Arbeit bald ernten – und essen zu können.

Dörverden - Wachsen Kohlrabi, Radieschen, Möhren & Co im Supermarkt? Alle Kinder aus der Gelben Gruppe der Kindertagesstätte in Dörverden wissen diese Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Da wurde gar nicht lange überlegt oder herumgedruckst, die Knirpse waren sich ganz sicher. Die Gelbe Gruppe der Kita ist nämlich dem Gemüse auf der Spur.

Die Kita nimmt bereits zum zweiten Mal an dem bundesweiten Projekt „Aus Liebe zum Nachwuchs“ teil, das der Lebensmittelkonzern Edeka 2008 aus der Taufe gehoben hat. Am Montagvormittag waren mit Karina Altmann und Jessica Neuhäuser daher wieder zwei Mitarbeiterinnen des Handelskonzerns vor Ort, um das im vergangenen Jahr aufgebaute Hochbeet mit frischer Erde zu befüllen und um gemeinsam mit den Kindern und den Erzieherinnen Jessica Gohde und Anja Wehling Salat, Gemüse und Kräuter auszusäen und einzupflanzen.

„Das Interesse an dem Projekt ist groß. Deutschlandweit sind inzwischen rund 1400 Kindergärten dabei“, berichtete Altmann. Auch in der Dörverdener Kita hat das Konzept überzeugt und als Pate wurde der Edeka-Einzelhändler Wolfgang Meyer aus Dörverden gewonnen, der das Vorhaben durch seine Mitarbeiterin, Melanie Thöle, begleiten lässt.

Wie viel Spaß das Gärtnern macht, haben die kleinen Leute dann auch flugs entdeckt. Ausgestattet mit Schürzen, Miniaturharken und -schaufeln bepflanzten sie unter Anleitung der geschulten Mitarbeiter das Hochbeet, buddelten die Setzlinge von Lollo Rosso-Salat oder Kohlrabi ein und streuten die Samen aus, aus denen Radieschen, Möhren oder Rote Bete wachsen sollen.

Weit über eine Stunde dauerte das und die Kleinen pflanzten und düngten und wässerten mit Begeisterung. Neuhäuser: „Die Kinder erleben auf spielerische Weise, wie viel Pflege Pflanzen benötigen, bevor man ernten kann.“

In etwa sechs Wochen werden die Dörverdener Kita-Kids dann hoffentlich die ersten Früchte ihrer gärtnerischen Arbeiten ernten. Geplant ist, das Gemüse mithilfe von Melanie Thöle zu leckeren und gesunden Speisen zu verarbeiten und gemeinsam zu essen.

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