Fassade von St. Annen muss saniert werden / Spenden sind gern gesehen

Frischekur für Westens Schmuckstück

Eine alte Backsteinkirche.
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800 Jahre ist St. Annen mindestens alt. Und wenn es nach der Kirchengemeinde geht, soll dieses schöne Gotteshaus an der Aller unbedingt noch ganz lange Zeit erhalten bleiben.

In der Ortschaft Westen soll die ortsbildprägende St.-Annen-Kirche eine Frischekur bekommen: Über 800 Jahre ist die Kirche mindestens alt, und das idyllisch unweit der Aller gelegene Gotteshaus befindet sich im Wesentlichen in gutem Zustand. An der Außenhaut müssen allerdings eine Reihe von Schäden behoben und insbesondere Teile der Backsteinfugen erneuert werden.

Westen – „Bis es soweit ist, werden aber noch einige Monate ins Land gehen“, erzählt Pastorin Corinna Schäfer. „Die Arbeiten können erst mittelfristig starten, da im Vorfeld noch einige Gutachten erforderlich sind.“

Beim Gang um das Gebäude zeigt die Pastorin auf Risse und Erosion, die teils auch darauf zurückzuführen sind, dass bei vorausgegangenen Fugenarbeiten falsches Material verwendet wurde. „Das alles muss denkmalgerecht mit entsprechenden Materialien und Verfahren restauriert werden“, sagt Schäfer mit Blick auf die witterungs- und materialbedingten Zersetzungserscheinungen. Das sei sehr wichtig, da sich der neue Mörtel mit dem Bestand „vertragen“ müsse.

Alleine die Voruntersuchungen werden 21200 Euro kosten

Das Vorhaben, die Außenhülle der Kirche zu sanieren, ist eigentlich gar nicht so neu. Der Kirchenvorstand beschäftigt sich seit Längerem damit und vom Amt für Bau- und Kunstpflege wurden zwischenzeitlich auch schon die voraussichtlichen Kosten für die Voruntersuchungen vorgelegt, die die Pastorin auf rund 21 200 Euro beziffert. „Eine beachtliche Summe“, wie sie unterstreicht, und die die Kirchengemeinde aus eigener Kraft nicht zu stemmen vermag.

Gleich aufzugeben oder wegzuschauen entspricht aber nicht der Grundeinstellung vieler engagierter Gemeindeglieder. Außerdem werde sich mit Sicherheit der Kirchenkreis und möglicherweise auch die Landeskirche an den Kosten beteiligen, so Schäfer mit verhaltenem Optimismus. Unbestritten sei aber, dass das Großprojekt und die damit einhergehenden Absprachen mit den dafür zuständigen Gremien und Ämtern viel Zeit in Anspruch nehmen werden. „Sämtliche Arbeitsschritte benötigen eine Genehmigung, und die Finanzierung wird uns nicht weniger beschäftigen“, meint sie. Daher sei die Kirchengemeinde auf Unterstützung angewiesen, damit die schöne Kirche auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibe.  nie

Wer mithelfen möchte, dass die erforderlichen Investitionen und Arbeiten realisiert werden können, darf der Kirchengemeinde gerne eine Spende zukommen lassen. Spendenkonto Westen: Kontoinhaber Kirchenamt Verden. IBAN: DE 90 2915 26700010032563 bei der Kreissparkasse Verden, Verwendungszweck: Sanierung Kirche Westen.

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