Frisch sanierter Radweg sorgt für Unmut

Ärger um die hohe Kante

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Ein Schild weist vor den gefährlichen Stellen auf Radwegschäden hin. Aber ist das ausreichend?

Dörverden - Die Sanierung des Radwegs zwischen Dörverden und Hönisch ist seit Wochen fertiggestellt. Bei einer Probefahrt wird aber schnell klar, dass der runderneuerte Weg entlang der B 215 in Teilbereichen gefährlich geworden ist. Weil die Radwegkante zur Straße nicht ausreichend abgesenkt wurde, ist insbesondere zwischen Stedorf und dem Riedaer Weg eine steile Böschung zwischen Radwegkante und Fahrbahnrand entstanden.

Wer die steile Kante zu spät erkennt oder beim Fahren ins Trudeln kommt, gerät in Gefahr, zu stürzen und dabei auf die viel befahrene Fahrbahn zu geraten.

„Ich benutze den Radweg zurzeit nicht. Es ist mir einfach zu gefährlich“, sagt etwa Heiner Falldorf, der diesbezüglich Anfragen an den Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt der Gemeinde Dörverden sowie an die in dieser Sache zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Verden, gerichtet hat.

Falldorf: „Wer auf den Kantenbereich trifft, könnte schnell in den Graben stürzen oder sogar auf die viel befahrene Straße geraten.“ Für den Dörverdener und passionierten Radler hat die „Korrektur“ der Gefahrenstelle Priorität. „Man darf doch nicht warten, bis wirklich ein Unfall geschieht und jemand Schaden nimmt.“

Nach Auskunft von Sachgebietsleiter Matthias Rammelkamp von der Straßenbaubehörde ist die Problematik baulichen Rahmenbedingungen geschuldet, die man im Vorfeld nicht habe erkennen können. So habe der alte Radweg in Teilbereichen über keinen Unterbau verfügt, sodass bei der Sanierung besagter Höhenunterschied zur Radwegkante entstanden sei. „Bis Mitte des Jahres wird das Problem aber beseitigt sein.“ Das solle im Rahmen einer Fahrbahnerneuerung durch geeignete Maßnahmen geschehen, indem die bestehende Bord- und Entwässerungsanlage auf Höhe des Radweges gebracht wird. „Sowohl die Gemeinde als auch die Beteiligten wurden in einem entsprechenden Schreiben bereits informiert“, so Rammelkamp.

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