Ehepaar Fritz führt Dörverdener Kulturcafé

Frisch und altmodisch zugleich

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Am Eröffnungstag hat es den Gästen gut geschmeckt: Elena und Wladimir Fritz hoffen, dass auch künftig viele Besucher ins Dörverdener Kulturcafé kommen.

Dörverden - Die ersten Gänseblümchen blühen im Rasen, in den Beeten stecken einige Frühlingsblüher ihre Köpfe aus der Erde heraus und im Cafégarten laden bereits die Terrassenmöbel zum Verweilen ein: Dieses Flair durften die Gäste bei der Neueröffnung des Kulturcafés in Dörverden genießen.

Der erste Gast stand bereits vor 14 Uhr vor dem Tresen, um aus dem Angebot von Torten, Kuchen, Gebäck, belegten Brötchen oder frisch zubereiteten Kaffee- und Teespezialitäten auszuwählen. „Es schmeckt wirklich sehr lecker“, bestätigte er.

Im Ehmken Hoff auf dem gleichnamigen Kulturgut wird der Betrieb des Cafés ab sofort von Elena und Wladimir Fritz organisiert. Das hat zwei Gründe: zum einen den Wunsch von Elena Fritz, selbstständig ein schnuckeliges Café zu führen, zum anderen, dass die H.F.-Wiebe-Stiftung zeitnah eine Nachfolge für die bisherige Betreiberin, Simone Sebastian, gesucht hat.

Nun widmen sich die Eheleute mit viel Herzblut und noch mehr Ideen den neuen Herausforderungen rund um das Kulturcafé, als eine Kombination aus Caféstube und musealer Bauerndiele. „Wir finden, dass das Altmodische mit dem Neuen super harmoniert und hoffen, es kommt auch bei den Gästen gut an“, nennen die Eheleute eine ihrer Zielsetzungen. Mit „altmodisch“ meinen sie vor allem die Möbel und Accessoires, mit denen überwiegend Mitglieder des Vereins Ehmken Hoff die Räumlichkeiten eingerichtet und ländlich-rustikal dekoriert haben. Außerdem hat auch Elena Fritz ein Faible fürs Interieur und Gespür für schmückende Details.

Neben Torten, Kuchen, Kleingebäck, Kaffee- und Teespezialitäten sowie Kaltgetränken, wollen die Eheleute ihren Gästen auch belegte Brötchen und im Sommer Eisbecher servieren. Zunächst gehen die Eheleute die für sie neue gastronomische Herausforderung noch langsam an, doch nach und nach sollen weitere Angebotsformate folgen. „Wir können uns vorstellen, nach vorheriger terminlicher Absprache in den Räumlichkeiten kleine wie größere Kaffeerunden durchzuführen, Kindergeburtstage zu organisieren sowie hin und wieder einen Brunch oder ein Frühstücksbüfett anzubieten“, sagen sie.

Wesentlicher Bestandteil des Kulturcafés werden auch weiterhin jeden letzten Sonntag im Monat die offene Nähstube sowie die wechselnden Kunstausstellungen im Ausstellungsraum des Kulturguts sein.

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