Forum Zukunft will die Mobilität im Aller-Leine-Tal verbessern

Von der Mitfahrerbank zur Mitfahrgelegenheit

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Probesitzen in Westen: Thomas Krug vom Forum Zukunft koordiniert das Mobilitäts-Projekt gemeinsam mit Christine Kamphues. Unterstützer sind gern gesehen.

Dörverden - So genannte Mitfahrerbänke soll es auf Initiative des Forums Zukunft Dörverden möglichst zeitnah im Aller-Leine-Tal geben. Die Idee stammt aus der Eifelgemeinde Speicher. Es geht darum, ein Netzwerk entstehen zu lassen, um dadurch die Mobilität zu verbessern und benachbarte Dörfer miteinander zu verbinden. Denn wer auf einer solchen Mitfahrerbank sitzt, zeigt Autofahrern damit an, dass er zu einem bestimmten Ziel mitgenommen werden möchte.

Dadurch sollen Menschen im ländlichen Raum mobiler gemacht werden und auch länger mobil bleiben. Denn wenn für den Behördenbesuch oder für den Einkauf kein eigenes Fahrzeug verfügbar und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit vielen Umständen oder gar nicht möglich ist, müssen für die Dörfer alternative Ideen her.

„Wir denken an eine charakteristisch gestaltete Bank mit einem Ausklapp-Schild für den gewünschten Zielort – nach dem Vorbild der Bänke in Speicher“, erzählt Thomas Krug vom Forum Zukunft, der das Projekt gemeinsam mit Christine Kamphues koordiniert. Für die Finanzierung des Vorhabens haben sie bereits einen Antrag beim Leader-Programm im Aller-Leine-Tal eingereicht und außerdem eine Suche nach Ko-Finanzierern aus dem öffentlichen Raum, wie Gemeinden oder Stiftungen, gestartet.

Krug betont, dass ländliche Kommunen sich Konzepte überlegen müssen, wie eine bessere Vernetzung und der Erhalt von Mobilität für die Bürger gewährleistet werden könnten. Gesucht werden laut Krug außerdem Mitstreiter aus dem gesamten Aller-Leine-Tal mit Interesse an einer aktiven Projektmitarbeit. Menschen, denen die betreffenden Ortschaften und Gegebenheiten vertraut sind und die daher um die optimalen Plätze wissen, um dort eine solche Bank aufzustellen.

Krug: „Da im Zuge des Programms jeder Gemeinde des Aller-Leine-Tals nur eine gewisse Anzahl von Bänken zugesprochen werden kann, müssen Plätze gefunden werden, die von möglichst vielen Menschen gut erreichbar sind.“

Krug betont, dass den örtlichen Initiatoren vom Forum Zukunft die Ausdehnung der Projektidee sehr am Herzen liegt und dass die Planungen nicht auf Dörverden und Umgebung fokussiert bleiben sollen. Er weist außerdem auf die kommunikative Wirkung von Mitfahrerbänken hin, die er als niederschwelliges Mitreiseangebot beschreibt. Auch sollten mitnichten nur ältere Menschen mitfahren, sondern alle Altersschichten oder auch Jugendliche, die noch keine Fahrerlaubnis haben.

An diesem Projekt Interessierte werden gebeten, sich unter Telefon 04239/ 9440154 oder per E-Mail an thomas_krug@gmx.net zu melden.

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