Hochbeet im Kindergarten

Fleißige Hände kümmern sich um junges Gemüse

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Onno Wildeboer zeigt den jungen Gärtnern, wie es geht.

Dörverden - Gut Ding will Weile haben, aber richtige Pflege zahlt sich aus. Der Kindergarten Dörverden nimmt bereits im dritten Jahr am Projekt „Gemüsebeete für Kids“ teil, mit dem die Edeka-Stiftung Vorschulkindern das Erleben von Natur und den Umgang mit Erde, Wasser, Saatgut und Pflanzen näher bringen möchte. Gesagt, getan und so wurde das Hochbeet von Stiftungsmitarbeitern und den Kindern der „Gelben Gruppe“ neu bepflanzt. Der Edeka-Markt von Wolfgang Meyer in Dörverden hat für das Projekt die Patenschaft übernommen, wie Marktmitarbeiterin Melanie Thöle erzählte.

Von Erde verschmutzte Hände waren ausdrücklich erwünscht. Denn gärtnern, ohne sich die Finger schmutzig zu machen, das geht einfach nicht. Seit zwei Jahren pflegt die Kindertagesstätte Dörverden das Hochbeet für Gemüse, das kleinen Leuten Anbau und Vielfalt von heimischen Gemüsesorten nahe bringt. „Und was machen wir hier?“, fragten Nadine Deddens und Onno Wildeboer von der Edeka-Stiftung, die im Kleintransporter alles Notwendige mitgebracht hatten. „Pflanzen und säen“, antwortete Til, der schon richtig Ahnung vom Gärtnern hat. Denn früh übt sich, was später einmal ein Kleingärtner werden will. Ob letztlich alle Kinder aus der „Gelben Gruppe“ in der Gartenarbeit ihre Erfüllung finden werden, wer weiß, aber der Anfang ist gemacht und mit dem Üben nahmen es die Kinder gleich sehr ernst.

Die Erzieherinnen halfen den Kids zunächst, die Schürzen umzubinden und beschrifteten die Namensschilder, während die Stiftungsvertreter vom Projekt „Aus Liebe zum Nachwuchs? – Gemüsebeete für Kids“ erzählten. „Dafür hat sich damals der Dörverdener Marktleiter Lars Köneke eingesetzt“, wusste Jessica Gohde. „Und wir halten es nach wie vor für eine tolle Aktion“, begeisterte sich die stellvertretende Kita-Leitung.

Die Zwei von der Stiftung hatten natürlich Setzlinge mitgebracht: Blattsalate, Kohlrabi, Rote Bete, Spinat, Mangold und Radieschen. Dazu noch Saatgut, beispielsweise für Möhren. Für diese Vielfalt wirkt das Hochbeet zwar ein wenig klein, doch beim Gemüseanbau muss man wissen wie, und genau das Wissen hatten die beiden Fachleute ja mitgebracht. Die Kindern lauschten den Erklärungen jedenfalls mit Interesse. Sie erfuhren, wie sie die Pflanzen am besten anfassen und wie sie in die Erde kommen.

Weit über eine Stunde dauerte die Anpflanzung. Die Kleinen erledigten begeistert alle Arbeiten, düngten, säten, pflanzten und wässerten. „Kinder sollen wissen, woher Lebensmittel stammen und dass Gemüse nicht im Supermarkt wächst“, so die Intention des bundesweit erfolgreichen Projekts.

In etwa sechs Wochen werden die Dörverdener Kita-Kids die ersten Früchte ihrer gärtnerischen Arbeiten ernten und verspeisen können. Dann soll das Gemüse zusammen zubereitet und mit den anderen Kindern gegessen werden.

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