Bildhauererei ist eines von vielen AG-Angeboten in der Aller-Weser-Oberschule

Flammen und Herzen aus Beton entstehen im Werkraum

Die Schüler sind begeistert. - Fotos: Niemann

Dörverden - Die Aller-Weser- Oberschule Dörverden ist mit einem vielseitigen Angebot an Arbeitsgemeinschaften ins zweite Schulhalbjahr gestartet. Und zur Freude vieler Schüler steht zum dritten Mal die AG Bildhauerei mit der Verdener Malerin und Bildhauerin Belinda di Keck auf dem Programm.

„Insgesamt ist die Auswahl an Arbeitsgemeinschaften so groß, dass einige Schüler schon die Qual der Wahl hatten, das für sie passende Angebot auszuwählen. Es ist aber überwiegend gelungen, den Schülern den Erstwunsch zu erfüllen“, so der und AG-Koordinator Oliver Schaal.

Julian lächelt stolz. Der Schüler steht im Werkraum der Aller-Weser-Oberschule in Dörverden an der Werkbank und bearbeitet konzentriert Porenbeton. Erste Umrisse hat er bereits herausgearbeitet. Sie zeigen zwei wellenförmige Linien, die sich nach unten hin kreuzen. „Das wird ein Herz. Das bekommt meine Mutter zum Muttertag“, sagt er. Die Skulptur fertigt Julian aus Porenbeton. Er meißelt sie mit eigenen Händen und mit Geschick aus einem Block heraus. „Das ist schon ein bisschen anstrengend“, sagt er, aber es mache ihm auch richtig viel Spaß. Die künstlerische Arbeit in der AG sei eben etwas ganz anderes als normaler Schulunterricht.

„Diese AG ist ein besonders schönes Angebot, zumal sie von einer richtigen Künstlerin geleitet wird“, sagt Schaal. Im Kursus von Belinda di Keck beschäftigen sich die Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 vor allem mit dem Material Porenbeton, auch Gasbeton genannt. „Es lässt sich leicht bearbeiten und eignet sich daher in der Bildhauerei besonders für Anfänger“, sagt di Keck. Das Material sei extrem leicht und könne bereits mit einfachen Werkzeugen bearbeitet werden.

Die Schüler beschreibt sie als sehr nette Truppe, die engagiert und mit viel Interesse bei der Sache sei. Das gilt auch für Laura, Belinda, Vanessa oder Adjana, die je ein Flammenmotiv aus dem Stein erarbeiten.

René erzählt, dass er am Anfang so seine Bedenken gehabt habe, weil er so was ja noch nie gemacht habe. Inzwischen hat der Schüler aus dem Beton-Klotz eine Herz-Skulptur geschaffen und ist von seinem Können selbst überrascht. Wie die meisten Jugendlichen hatte er sich die künstlerische Arbeit zunächst nicht zugetraut, doch mithilfe von Belinda di Keck hat er es geschafft und ist jetzt richtig stolz auf sein Werk.

Das Interesse an der AG ist übrigens ziemlich groß. Schaal: „25 Schüler haben sich dafür beworben, aber in der AG ist nur für zwölf Platz.“ - nie

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